Am Sonntag, den 27.04.2025 feierte die Gemeinde Roth/Schwabach Konfirmation.
Bereits vor Beginn des Gottesdienstes wurden die drei Konfirmanden Jonah, Jonas und Leo vom Chor und Orchester mit den Vorträgen „Jesus unsere Zuversicht“ und „Du sollst lieben Gott von ganzem Herzen“ herzlich empfangen und auf das bevorstehende Geschehen eingestimmt.
Anschließend erklang das Lied „Mit weitem Horizont“. Der stellvertretende Bezirksvorsteher und Vorsteher der Gemeinde, Jürgen Braun, ging zu Beginn seiner Predigt auf den Inhalt des Liedes ein und sagte, dass in diesem Text schon wunderbare Aussagen getroffen wurden.
Er freute sich sichtlich darüber, dass unter den Gottesdienstbesuchern so viele Kinder waren. Es waren 29 Kinder anwesend.
Nachfolger Christi werden
Gerade in der heutigen Zeit sei es etwas Besonderes, Nachfolger Christi zu sein. Das Bekenntnis, Jesus nachfolgen zu wollen, bedeute schließlich auch, gegen das Böse zu kämpfen und Gutes tun zu wollen. So sei dieser Gottesdienst nicht nur für die Konfirmanden und alle Anwesenden, sondern auch für die Kirche Christi insgesamt ein besonderer Gottesdienst, so die Gedanken aus der Predigt.
Die Grundlage für diesen Gottesdienst bildete das Bibelwort aus dem Philipper Brief 2, Vers 4:
„… und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“
Bezirksevangelist Braun verwies in diesem Zusammenhang auf das Doppelgebot der Liebe, das Jesus Christus lehrte. Es sei genauso wichtig, sich selbst anzunehmen, wie es auch wichtig sei, den Nächsten zu lieben.
In diesem Zusammenhang zitierte er Robert Baden-Powell, der Pfadfindergründer, mit der Aussage:
„Ich glaube, Gott hat uns in diese Welt gestellt, um darin glücklich zu sein und uns des Lebens zu freuen. […] Das eigentliche Glück findet ihr aber darin, dass ihr andere glücklich macht.“
Nicht die kurzfristige Freude bringe echtes Glück, sondern langfristig Gutes zu tun, friedvoll mit dem Anderen umzugehen, ein Lächeln zu schenken und den Menschen offen zu begegnen, lautete sein Fazit.
Seine Bitte an die Gemeinde:
„Gebt den Konfirmanden Geduld, Liebe und Achtung.“
Konfirmationssegen
Mit zwei weiteren musikalischen Stücken – „Nun lasst mich Gottes Güte preisen“ und „Come share the Lord“ wurde die Konfirmation eingeleitet. Nach dem Chorvortrag: „So wie ich bin“ zitierte der Bezirksevangelist Braun das Bibelwort aus Philemon, Vers 6:
„Ich bete, dass unser gemeinsamer Glaube in dir weiterwächst und du immer mehr erkennst, wie reich uns Jesus Christus beschenkt hat.“ (Bibel-Übersetzung: Hoffnung für alle)
Nach dem Glaubensbekenntnis der Konfirmanden, erhielten sie den Segen zu ihrer Konfirmation.
Text: Conni Müller
Fotos: Annegret Steinbrink-Hatzig