Feine Harmonien, klare Botschaft: „Modern Voices“ verband Musik, Besinnung und gelebte Solidarität zu einem Konzertabend, der berührte und zum Nachdenken anregte.
Das Konzert „Peace, Pray, Love“ in der Neuapostolischen Kirche Nürnberg-Mitte bot den Besucherinnen und Besuchern mehr als musikalische Unterhaltung. Unter den Leitgedanken Frieden, Gebet und Liebe entstand ein Abend, der zum Zuhören, Nachdenken und Mitfühlen einlud. Lieder und verbindende Texte griffen Themen auf, die viele Menschen in Zeiten von Unsicherheit, persönlichen Sorgen und gesellschaftlichen Spannungen bewegen.
Frieden im Alltag
Im ersten Teil stand der Frieden im Mittelpunkt. Dabei ging es nicht nur um den Wunsch nach Frieden in der Welt, sondern auch um die Frage, wo Menschen im eigenen Leben Frieden suchen: im persönlichen Umfeld, in belastenden Situationen oder in sich selbst. Die Musik machte deutlich: Frieden kann im Alltag beginnen – in Versöhnung, Achtsamkeit und der Bereitschaft, aufeinander zuzugehen.
Gebet als Vertrauen
Der zweite Schwerpunkt galt dem Gebet. Die Texte zeigten, dass Gebet nicht viele Worte braucht. Es kann ein stiller Gedanke, ein Seufzer oder ein Moment des Vertrauens sein. Besonders eindrücklich war die Einladung, Sorgen vor Gott abzulegen und sich daran zu erinnern, dass niemand seine Lasten allein tragen muss.
Liebe als verbindende Kraft
Im dritten Teil rückte die Liebe in den Fokus. Die Beiträge erinnerten daran, dass Liebe im Umgang mit anderen sichtbar wird, aber auch im liebevollen Blick auf sich selbst. So verband der Abend spirituelle Impulse mit lebensnahen Gedanken und führte die drei Leitworte zu einer klaren Botschaft zusammen: Wer Frieden sucht, darf beten; wer betet, wird zur Liebe geführt; und wo Liebe wächst, kann Frieden entstehen.
Solidarität zum Abschluss
Mit einem Spendenaufruf für seelisch belastete oder erkrankte Menschen erhielt der Abend eine konkrete soziale Dimension. Neben der Erinnerung an ein bewegendes Konzert blieb die Botschaft: Hoffnung wächst, wo Menschen füreinander einstehen.
Text: Edelgard Thierfeld
Fotos: Frank Thierfeld