Nur einen Tag nach dem ökumenischen Traugottesdienst durfte die Gemeinde Lauf erneut einen besonderen Anlass feiern: Swetlana und Markus Höfler empfingen im Gottesdienst den Segen zu ihrer Silberhochzeit – ein bewegender Moment voller Dankbarkeit und Glaubenszuversicht.
Die Gemeinde Lauf kam am Sonntag, den 17. Mai 2026, in großer Freude zusammen. Nur einen Tag nach dem ökumenischen Traugottesdienst bot sich erneut Gelegenheit zum gemeinsamen Feiern: Unsere Geschwister Swetlana und Markus Höfler durften anlässlich ihrer Silberhochzeit den besonderen Segen Gottes empfangen. Die herzliche Atmosphäre und die spürbare Verbundenheit der Gemeinde verliehen dem Gottesdienst einen festlichen Rahmen.
Priester Ralph Bewersdorf diente mit dem Bibelwort aus Apostelgeschichte 1,8:
„…aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein … bis an das Ende der Erde.“
Im Mittelpunkt der Predigt stand das Bekenntnis zum Glauben als selbstverständlicher Bestandteil des Alltags – nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch den persönlichen Lebenswandel und durch Taten. Ein Gedanke, der bereits am Vortag im ökumenischen Gottesdienst erlebbar wurde, als die Gemeinde mit einem Liedbeitrag ihren Glauben zum Ausdruck brachte.
Nach einem eindrucksvollen Chorbeitrag setzte Priester Ronald Brehm die Predigt fort. Er ging auf die Bedeutung des Heiligen Geistes ein und beleuchtete die lateinische Bezeichnung Spiritus Sanctus. Spiritus sei – so der anschauliche Vergleich – besonders gut zum Reinigen geeignet, auch wenn der Geruch zunächst abstoßend wirken könne.
Diesen Gedanken griff Priester Bewersdorf nochmals auf und leitete zur Sündenvergebung über:
„Spiritus löst selbst hartnäckige Verschmutzungen und Verklebungen. Seien wir uns der großen Bedeutung der Freisprache immer recht bewusst.“
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles folgte der Höhepunkt für das Silberhochzeitspaar. Aus dem Propheten Haggai 2,7 erhielten Swetlana und Markus Höfler ihr persönliches Bibelwort:
„…und ich will dies Haus mit Herrlichkeit füllen…“
Eine Ehe, so der Gedanke, ist wie ein Haus: Sie wird gebaut, gepflegt, eingerichtet und mit Leben gefüllt. So kann sie wachsen und immer wieder neu erstrahlen. Der Segen zum Ehejubiläum ersetzt dabei nicht den Hochzeitstag, sondern wirkt – wie jeder Segen – zukunftsorientiert.
Nach Gebet und Schlusssegen nahm das Jubelpaar die zahlreichen Glück- und Segenswünsche der Gemeinde entgegen. Ihre Freude und Dankbarkeit waren deutlich spürbar. Mit den Worten des Liedes
„Was auch künft’ge Zeiten bringen, alles wird vom Herrn geseh’n“
klang dieser besondere Gottesdienst harmonisch aus.
Text und Fotos: C. M.