Apostel Arne Herrmann feierte am Mittwochabend, 26.11.2025 den letzten Gottesdienst mit der Gemeinde Nürnberg-Mitte in der Längenstraße. Nach dem Gottesdienst profanierte er die Kirche. Damit endet die kirchliche Nutzung in diesem Gebäude.
Als Grundlage für diesen Gottesdienst verwendete der Apostel das Bibelwort:
„Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater… dass Christus durch den Glauben
in euren Herzen wohne. Und ihr seid in der Liebe eingewurzelt und gegründet…“ (Epheser 3, 14 und 17)
Mit herzlichen Worten hieß Apostel Arne Herrmann die versammelte Gemeinde willkommen und betonte die besondere Bedeutung dieses Gottesdienstes, da es der letzte an diesem Standort war. Natürlich blickt die Gemeinde mit Vorfreude auf den kommenden Sonntag und den feierlichen Weihegottesdienst der neuen Kirche. Dennoch berührt es uns, wenn ein vertrautes Kirchengebäude profaniert wird. Hier ist über viele Jahre hinweg viel Gutes geschehen. Seit 2018 sind die Gemeinden Nürnberg-Nord und Nürnberg-Mitte als eine Einheit verbunden, und dieses Gebäude hat während der Bauphase der neuen Kirche als wertvolle Übergangslösung gedient. Es war ein Ort des Zusammenhalts, des Glaubens und zahlreicher segensreicher Momente.
Viele Gründungsmitglieder waren anwesend. Gleichzeitig wurde auch der Kranken gedacht, die nicht teilnehmen konnten. Gerade erleben wir eine Zeit, so der Apostel, in der wir uns von vertrauten Kirchengebäuden verabschieden müssen. Doch der Herr war in der Vergangenheit stets bei uns und er wird auch in Zukunft an unserer Seite stehen. Ein Kirchengebäude ist nicht das Ausschlaggebende, sondern dass Jesus im Herzen wohnt. Gemeinde ist dort, wo Christus wirkt und wo wir ihn in unsere Herzen einschließen. Der Apostel gab der Gemeinde den Wunsch mit auf den Weg, dass der Herr in allen Herzen wohnen möge.
Eine weitere Wortverkündigung erfolgte durch den Bezirksvorsteher Priester Jürgen Kleinschrodt
Nach der Feier des heiligen Abendmahles wurde die Kurzchronik vorgetragen.
Rückblick auf die Gemeinde Nürnberg-Längenstraße, ehemals Nürnberg-Nord:
Nach dem Schlussgebet und dem Segen sprach der Apostel das Gebet zur Profanierung des Kirchengebäudes. In seinen Worten brachte er seinen Dank für Gottes vielfältiges Wirken in dieser Gemeinde zum Ausdruck und bat darum, dass Gott die Gemeinde auch in Zukunft behüte und stärke.
Text: Edelgard Thierfeld
Fotos: Frank Thierfeld