„Ihr seid das Licht der Welt“, unter diesem Motto lernten die Kinder der Oberpfalzgemeinden, wie sie mit kleinen Gesten Licht und Freude in den Alltag bringen können.
Als Grundlage für die Predigt, diente Priester Ewald Holz das Bibelwort aus Matthäus 5, Vers 14 a:
„Ihr seid das Licht der Welt“
Zu Beginn zeigte der Priester den Kindern ein Bild mit einem schwarzen Punkt in der Mitte und vielen weißen Punkten außen herum. Gemeinsam fanden sie heraus: Das Bild symbolisiert Licht und Dunkelheit. Wo Licht ist, da gibt es auch Schatten und manchmal sogar Streit.
Im Gespräch sammelten die Kinder viele Antworten:
– Es ist hell
– Es bringt Hoffnung
– Es macht ruhig
– Es macht zufrieden
Priester Ewald Holz erklärte, dass Licht etwas Gutes ist, das Wärme, Freude und Frieden schenkt.
Dann überlegten die Kinder gemeinsam, was Dunkelheit sein kann.
Dabei kamen sie auf viele ernste Dinge:
– Streitigkeiten
– Traurigkeit
– Mobbing
– Ausgrenzung
– Einsamkeit
Doch auch da, wo es dunkel ist, kann man Licht hineinbringen, zum Beispiel durch:
– Beten
– Trösten
– Zuhören
– Aufbauen
– Mitfühlen
Die Kinder waren sich einig: Jedes von ihnen kann ein Licht sein.
Zum Abschluss erhielt jedes Kind ein kleines Licht als Erinnerung daran, selbst Licht in die Welt zu bringen.
„Ein großes Licht kann auch das Gebet sein“, so der Priester.
Der Priester erinnerte die Kinder an das Jahresmotto: „Es ist Zeit, Gutes zu tun.“
Wie eine Lampe eine Batterie benötigt, um zu leuchten, so wird im Gottesdienst die innere Batterie wieder aufgeladen.
Nach dem Gottesdienst gab es noch einen kleinen Imbiss und eine Bastelrunde. Die Kinder durften etwas mit nach Hause nehmen und bastelten außerdem gemeinsam kleine Kreuze mit Kerzen für ihre Gemeinden in Schwandorf und Cham.
Text: Barbara Holz
Bilder: Karl-Heinz Köper