Zum Jahresauftakt am Sonntag, 05.01.2025 feierte Apostel Arne Herrmann den Gottesdienst mit der Gemeinde Nürnberg-Mitte.
Als Grundlage für die Predigt diente das Bibelwort aus Galater 6, die Verse 9 und 10:
„Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“
Jahresmotto 2025
Apostel Hermann hieß alle Gottesdienstbesucher herzlich zum Auftaktgottesdienst des Jahres 2025 willkommen und nahm Bezug auf das Jahresmotto unseres Stammapostels: „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“ Der Stammapostel schreibt dazu: „Es wird höchste Zeit, Gutes zu tun!“, zitierte er.
An erster Stelle sollte die Beschäftigung mit Gottes Heil und Gottes Willen stehen, sagte der Apostel „Lasst uns unsere Zeit nutzen und ganz bewusst Gutes tun“, bat er die Gottesdienstbesucher. „Beten wirkt“ lautete das Motto des Vorjahres. „Das wirkt immer noch“, versicherte er.
Wenn es darum gehe, Gutes zu tun, bedeute dies, auch vergebungsbereit zu sein. Natürlich sei das kein einfacher Prozess und es brauche Zeit. Vergeben heiße nicht vergessen! Menschen. erinnerten sich, wenn sie ungerecht behandelt wurden. Wenn Wunden heilen, bleibe oft eine Narbe. Die Narbe erinnere jedoch daran, dass die Wunde Vergangenheit sei. Es tue gut, loszulassen – vor allen Dingen für einem selbst, führte der Apostel dazu aus.
Dem Nächsten Gutes zu tun, heiße manchmal schon, sich Zeit zu nehmen, ein offenes Ohr und Herz für den Anderen zu haben, oder ein Wegweiser zu Jesu hin zu sein. Sich auch mal die Frage zu stellen: „Was kann ich tun, damit es meinen Glaubensgeschwistern in der Gemeinde gut geht?“, empfahl der Apostel.
Co-Predigt Bezirksevangelist Richard Bauer – Bezirk Erlangen-Würzburg
Bezirksevangelist Bauer stellte fest, dass der Jahresauftaktgottesdienst ein richtiger „Arbeitsauftrag“ für dieses neue Jahr sei. Er rief dazu auf, nicht müde zu werden, Gutes zu tun. „Das hält wach und lebendig“, versicherte er.
Heilige Versiegelung
Der Apostel begrüßte alle am Altar herzlich. Er sprach davon, dass der Heilige Geist daran erinnere, dass Jesus wiederkommen wird. Er leite an, Gutes zu tun im Umfeld und in der Gemeinde. „Gebt das Gute weiter, beschäftigt euch damit, gebt es an eure Kinder weiter“ lautete seine Bitte an die Eltern. Apostel Arne Herrmann spendete einem Vater mit seinen beiden Kindern und vier weiteren Klein-Kindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Im Anschluss feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl.
Stabwechsel in der Gemeindeleitung
Apostel Herrmann sagte, dass der Stabwechsel sicher von vielen Empfindungen geprägt sei. Bestimmt gebe es auch Wehmut, wenn der Vorsteher, Hirte Harald Rösler, nach 23 Jahren den Stab als Vorsteher in jüngere Hände abgebe.
Die Priester und Diakone der Gemeinde stellten Harald Rösler ein wunderbares Zeugnis aus. Er sei ein Vorsteher und Hirte gewesen, der sich kümmerte. Für Alle da zu sein, war ihm ein wichtiges Anliegen. Er entwickelte stets gute Impulse, damit sich keiner in der Gemeinde allein fühlte. Der Apostel dankte dem Hirten für alles, was er mit seinem großen „Hirtenherzen“ getan hat. Sein Dank galt auch seiner Frau und seinen Kindern, die das Wirken mitgetragen haben. Apostel Herrmann versetzte ihn vom aktiven Hirten und Vorsteher in das Priesteramt. Auch wenn es kein „Ruhestand“ ist, erhielt Harald Rösler ein Blumenstrauß als sichtbares Zeichen des Dankes überreicht.
Neuer Gemeindevorsteher und stellvertretender Vorsteher
Zu Priester Andreas Meder und Priester Marian Zietlow gewandt, sagte Apostel Herrmann, dass zu der Aufgabe als Vorsteher und als stellvertretender Vorsteher Zeit und Verantwortung notwendig seien. Er wünschte, dass beide so zusammenwachsen mögen, dass „kein Blatt dazwischen passe“. Das werde sich zum Segen für die Gemeinde auswirken, versicherte er.
Priester Andreas Meder wurde mit der Aufgabe als Vorsteher der Gemeinde Nürnberg-Mitte betraut und Priester Marian Zietlow als stellvertretender Vorsteher beauftragt.
Musikalisch wirkten der gemischte Chor, Orchester, Klavier und Querflöte mit.
Text: Edelgard Thierfeld
Fotos: Frank Thierfeld