Am Mittwoch, den 4. Dezember 2024, trafen sich die Glaubensgeschwister der Gemeinden Neustadt a. d. Aisch und Wilhermsdorf zum gemeinsamen Gottesdienst in Wilhermsdorf, den der für beide Geimeinden zuständige Vorsteher, Priester Gerfried Zottmann, durchführte. Im Verlauf des Gottesdienstes erhielt das Ehepaar Regina und Günter Dobrecht den Segen zur Rubinhochzeit.
Zu Beginn seiner Predigt hieß der Priester das Jubelpaar und die versammelte Gemeinde herzlich willkommen zum Gottesdienst. Dann ging er auf das vorgelesene Bibelwort näher ein und wies darauf hin, dass wir Finsternis und Gottferne in unserer Welt nicht verhindern können. Durch die Begegnung mit unserem himmlischen Vater dürfen wir aber immer wieder ans Licht kommen. Wir begeben uns unter das Licht und werden selbst zum Licht, für uns und unseren Nächsten. Das habe auch das Jubelpaar in 40 Jahren Ehe immer wieder erleben dürfen.
Nach dem Predigtteil und der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls bat Priester Zottmann das Jubelpaar zu sich an den Altar. Ein Vortrag mit den Veeh-Harfen leitete die Segenshandlung ein. Der Priester richtete einige persönliche Worte an das Jubelpaar und gab ihnen ein Bibelwort aus Psalm 34, Verse 9 bis 11: „Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn trauet! Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen! Denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel. Reiche müssen darben und hungern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut“ mit auf den Weg. Dann spendete er dem Ehepaar den Segen zur Rubinhochzeit.
Mit Gebet und Schlusssegen endete der Gottesdienst, der von der Orgel, zwei Veeh-Harfen und dem Gemeindechor, musikalisch umrahmt wurde.
Anschließend hatten die Gottesdienstteilnehmer Gelegenheit, dem „Rubin-Hochzeitspaar“ ihre Glück- und Segenswünsche zu übermitteln.
Mit einer kleinen Feier im Foyer des Kirchengebäudes, bei der auch für das leibliche Wohl der Anwesenden gesorgt war, klang das Zusammensein aus.
Text: Herbert u. Robert Hufnagel
Fotos: Ingrid Schulz
Fritz Dobrecht