Am 28. November 2024 besuchte Bischof Marco Metzger die Gemeinde Bad Windsheim. Er feierte dort den Gottesdienst, zu dem auch die Gemeinden Neustadt a. d. Aisch und Wilhermsdorf eingeladen waren.
Der Bischof las ein Predigtwort aus Epheser 1, Vers 3 und 4 vor:
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe.
Er griff aber zu Beginn seiner Predigt zunächst ein Bild aus dem Chorvortrag auf, in dem es im Refrain heißt: „Liebe wie groß! Durchflute mein Herz und mein Leben“. Dieses Bild verband er mit dem vorgelesenen Bibelwort, nach dem Gott die Menschen mit seinem Segen und seiner Liebe begleiten möchte.
An Gottes Segen ist alles gelegen
Die Liebe Gottes ist ein Geschenk an uns Menschen, führte der Bischof aus. Sie war schon da, ehe wir geboren waren und umgibt uns, auch wenn wir sie nicht immer spüren. Gott liebt und segnet, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Er hält alles in seiner Hand, und es geschieht nichts, ohne dass er es sieht. Wer dies erkennt, der verspürt den Wunsch, Gott zu loben, ihm zu danken und ihm nahe zu sein. Der Heilige Geist schließlich sei es, der den Christen Impulse und Gedanken schenkt, wie wir die erfahrene Liebe Gottes gerade in unsicheren Zeiten auch an andere Menschen weitergeben können, indem wir uns ihnen zuwenden.
Nach 46 Jahren Amtstätigkeit in den Ruhestand
Nach der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls versetzte der Bischof einen Priester aus der Gemeinde Bad Windsheim in den Ruhestand. Frank Kubale war 46 Jahre als Amtsträger tätig, davon viele Jahre als Diakon. Priester Kubale zeichne sich durch seine Zuverlässigkeit und liebevolle Art in der Seelsorge aus. Der Dank und die Gebete der gesamten Gemeinde seien ihm gewiss, so der Bischof. Ein besonderer Dank ging auch an seine Frau, die ihn in seinen Aufgaben stets unterstützt hat.
Text und Fotos – Barbara Glowatzki