Am Sonntag, den 11. August 2024, besuchte der Bezirksvorsteher Jürgen Kleinschrodt die Gemeinde Amberg. Zu diesem Gottesdienst war auch die Gemeinde Schwandorf eingeladen.
Als Grundlage für die Predigt diente das Bibelwort aus Apostelgeschichte 9, Vers 36:
„In Joppe war eine Jüngerin mit Namen Tabita, das heißt übersetzt: Gazelle. Die tat viele gute Werke und gab reichlich Almosen.“
Der Bezirksvorsteher nahm Bezug auf das vorgelesene Bibelwort und sagte dazu: „Wir als Christen sollten ebenso barmherzig sein und an dem Leid und den Sorgen der Menschen nicht achtlos vorbei gehen.“ Inspiriert von dem Ablauf der Olympischen Spiele in Paris, wo Gewinner sich zu ihrem Glauben sowie zu Gott und Jesus öffentlich bekannten, nahm er das als Beispiel für das Glaubensleben allgemein.“ Wir dürfen bekennen, dass wir Jesus angehören“, sagte er dazu.
Co-Predigten
In der Co-Predigt des Gemeindevorstehers von Amberg, Manuel Klette, ging dieser auf den anstehenden Segen zur Goldenen Hochzeit ein. Er sprach davon, dass sicher an diesem Morgen nicht alle Gottesdienstbesucher uneingeschränkt glücklich seien, wie eigentlich der Großteil der Gemeinde. Mancher sei auch traurig, weil er dieses Fest nicht feiern konnte. Er verwies darauf, dass alle Sorgen bei Jesus bekannt seien und bei seiner Wiederkunft alles in den Hintergrund treten werde.
Der Vorsteher der Gemeinde Schwandorf, Alexander Klette, verwies in seiner Co-Predigt auf die Demut. Man solle sich nicht selbst klein machen, aber mit den Gaben, die man von Gott empfangen habe, Gutes tun und den großen Gott bekennen.
Neuer Diakon in der Gemeinde
Nach der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls wurde, zur Freude der Gemeinde, Diakon Ruben Kloutse aus Togo in seinem Amt als Diakon für die Gemeinde Amberg bestätigt. Es war eine Freude, den Sohn eines Apostels aus Togo, schon an diesem Sonntag als aktiven Mitarbeiter in der Gemeinde zu erleben. Er absolviert in Amberg eine Berufsausbildung, so führte sein Weg nach Deutschland.
Segen zur Goldenen Hochzeit
Im Anschluss erfolgte die Segenshandlung zur Goldenen Hochzeit des Ehepaares Karin und Rolf Klette. Rolf Klette, Evangelist i. R., war langjähriger Vorsteher in den Gemeinden Schwandorf und Amberg. Er war in Amberg auch viele Jahre als Dirigent tätig. Seine Frau Karin unterstützte ihn stets aktiv bei aller Arbeit und wirkte ebenso in Chor und Orchester mit. Der Bezirksvorsteher hatte für das Jubelpaar ein spezielles Wort mitgebracht, es steht im Psalm 55, aus dem Vers 23: „Wirf dein Anliegen auf den Herrn, der wird dich versorgen.“ Er bescheinigte dem Ehepaar, dass es durch alle Höhen und Tiefen gemeinsam gegangen sei und Gott immer an die erste Stelle im Leben gesetzt habe. Sie hätten bisher alles in Gottes Hand gelegt, „So konntet ihr ihn auch immer wieder erleben“, sagte er dazu. Nach der Segensspendung wurde der Gottesdienst mit Gebet und Segen beendet.
Die musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes übernahmen Chor und Orchester durch Vorträge von Lob- und Dankliedern. Auch einige „Lieblingslieder“ des Jubelpaares waren dabei. Beide Gruppen wurden durch Angehörige und Freunde des Ehepaares verstärkt.
An diesem Gottesdienst nahmen genau 100 Personen teil. Im Anschluss an den Gottesdienst konnten die Segenswünsche übermittelt werden, danach war die Festgemeinde noch zum Sektumtrunk eingeladen.
Text – Tanja Klette/Marita Münster
Fotos – Karl-Heinz Köper/Familie Klette