Am Mittwoch, den 21.02.2024 besuchte Bischof Marco Metzger überraschend die Gemeinde Feucht.
Am Mittwoch, den 21.02.2024, wollte laut Planung Priester Jürgen Kleinschrodt, in seiner neuen Beauftragung als Bezirksvorsteher des Kirchenbezirkes Nürnberg, mit der Gemeinde Feucht den Gottesdienst feiern. Groß war die Überraschung und Freude der Glaubensgeschwister, als Bischof Marco Metzger an den Altar ging und er den Gottesdienst durchführte. Es war auch, in seiner Beauftragung als Bischof, sein erster Gottesdienst in der Gemeinde Feucht.
Der Predigt legte Bischof Metzger das Bibelwort aus Römer 8,35 zugrunde:
„Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?“
Der Bischof erläuterte die Hintergründe des Bibelwortes und sagte dazu:
„In dem Bibelwort blickt Paulus auf sein Leben zurück und wie er in dem Brief an die Korinther schrieb, war es oft ein schweres Leben. Im 2. Korinther 11,25 berichtete Paulus davon: „Ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer“
„Unsere Bedrängnisse liegen heute oft nicht mehr auf dieser Ebene, das soll aber nicht heißen, dass es solche Verhältnisse heute nicht mehr gibt. Oft sind wir auch noch im Denken des Alten Testaments gehalten und verbinden Treue zu Gott mit irdischem Wohlergehen und umgekehrt denken wir, dass Gott uns straft, wenn wir gesündigt haben“, sagte der Bischof dazu.
Aber es können ja auch seelisch-geistige Verhältnisse sein, die das Leben belasten. Bei vielen Menschen ist die Beziehung zu Gott verloren gegangen, sie haben ein gleichgültiges Verhalten zum Glauben. Niemand bleibt vor solchen Anfechtungen verschont.
Ich bete für uns, dass uns nichts scheiden kann von der Liebe Gottes, ermutigte der Bischof die Anwesenden.
Nach einem Musikbeitrag wurde der Bezirksvorsteher Jürgen Kleinschrodt zur Co-Predigt gerufen. Er wies auf die Gefahren der Gleichgültigkeit und der Lauheit im Glauben hin, wie sie im Buch der Offenbarung beschrieben sind.
Der Chor leitete mit dem Lied „Lass uns feiern das Mahl, das er uns gab“ die gemeinsame Feier des Heiligen Abendmahls ein.
Am Ende des Gottesdienstes bekräftigte der Chorvortrag das Wirken des Bischofs und Bezirksvorstehers mit dem Lied „Liebe die du Kraft und Leben, Licht und Wahrheit, Geist und Wort…
Bericht - K. Sgotzai