Apostel Arne Herrmann feierte am 04. Februar 2024 den Gottesdienst in der Gemeinde Ansbach. Dazu eingeladen waren auch die Gemeinden Bad Windsheim, Neustadt/Aisch und Wilhermsdorf.
Der Predigt lag das Bibelwort aus Hebräer 13, Vers 14 zugrunde:
„Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“
Zu Beginn des Gottesdienstes trug der Chor das Lied: „Fürchte dich nicht länger, sieh ich bin mit dir…“ vor. Darauf nahm der Apostel Bezug und sprach von einer schönen Verheißung, die die Gläubigen mit in ihr Leben nehmen können.
Kontext zum Bibelwort
Apostel Herrmann erläuterte den Kontext des Bibelwortes und dessen Entstehung. Das Wort war an die damaligen Judenchristen gerichtet, welche althergebrachte Traditionen sehr hoch hielten. Er führte zum Beispiel die Opfertraditionen an, die zum Teil in der Wertigkeit über das Opfer Jesu Christi gestellt worden seien. Aus diesem Zusammenhang kam der Aufruf des Schreibers des Hebräerbriefes, von alten Traditionen und Heilsvorstellungen Abstand zu nehmen und sich vielmehr auf Jesu zu fokussieren.
Kein Spaziergang
Der Apostel betonte, dass die Nachfolge Jesu Christi kein Spaziergang sei. Er sprach die Gläubigen an, trotz aller Schwierigkeiten und Probleme im Leben, den Blick auf die verheißungsvolle Zukunft zu richten.
Einige markante Zitate zum Bibelwort:
Suchen – Bedeutet, die Verheißungen Christi aktiv zu erwarten
Sehnsucht – Warten wir sehnsüchtig auf die Wiederkunft Christi?
Dienen – Heute schon damit beginnen, was in der Ewigkeit bei Gott fortgesetzt werden soll
Danken – Nicht nur in der Zukunft, auch schon heute Gründe zum Danken suchen und finden
Zielvorstellung – Sie prägt das Handeln im natürlichen und geistlichen Leben
Nach einem weiteren Liedvortrag des Chores, wurde Priester Alexander Klette, Vorsteher der Gemeinde Schwandorf, zur Co-Predigt gebeten.
Nach einem Vortrag des Organisten, bat der Apostel den stellvertretenden Bezirksvorsteher Jürgen Kleinschrodt zu einem weiteren Predigtbeitrag.
Sakrament der Heiligen Versiegelung und Heiliges Abendmahl
Nach der Sündenvergebung traten zwei Elternpaare mit ihren Kleinkindern vor den Altar. Der Apostel spendete den Kindern die Gabe Heiligen Geistes. Anschließend feierte die Gemeinde gemeinsam das Heilige Abendmahl.
Vorsteherwechsel
In diesem Gottesdienst wurde der langjährige Gemeindevorsteher Rudolf Rossmann in den Ruhestand versetzt. Er war 43 Jahre als ehrenamtlicher Seelsorger tätig, davon fast 17 Jahre als Vorsteher der Gemeinde Ansbach. Apostel Herrmann dankte ihm von Herzen für seine authentische Art. Er habe die Gemeinde nicht „gemanagt“, sondern sei ihr mit Liebe, engagiert und in Klarheit vorangegangen. Er dankte auch seiner Frau Edelgard für alle Unterstützung und ihren Einsatz.
Als Zeichen der Dankbarkeit gab es einen Blumenstrauß und von der Gemeinde und der Jugend allerlei Präsente. Vor allem erhielt der Vorsteher in Ruhe auch ein Buch, worin die Gemeindemitglieder ihre persönlichen Gedanken und Empfindungen aufgeschrieben hatten.
Neuer Vorsteher
Als neuer Vorsteher für die Gemeinde Ansbach wurde Priester Bernhard Zeschko beauftragt. Er ist bereits Vorsteher der Gemeinde Bad Windsheim. Apostel Herrmann dankte ihm besonders, dass er bereit war, diese Zusatzaufgabe zu übernehmen und erweiterte nun die Beauftragung als Vorsteher für die Gemeinde Ansbach. Er dankte auch seiner Ehefrau, dass sie diese Entscheidung mittrage. Der Apostel wandte sich an die beiden Gemeinden und bat darum, den neuen Vorsteher tatkräftig zu unterstützen und liebevoll anzunehmen.
Mit Gebet, Segen und einem weiteren Chorvortrag endete der Gottesdienst.
Anschließend hatten alle Gottesdienstbesucher noch die Möglichkeit dem scheidenden und neu beauftragten Vorsteher ihre guten Wünsche zu übermitteln und sich vom Apostel und dem Bezirksvorsteher und seinen Stellvertretern zu verabschieden.
Bericht – Marita Münster
Fotos – René Aumüller