Gottesdienst mit Segen zur Goldenen Hochzeit in der Gemeinde Hersbruck
Schon der schön gestaltete Altarschmuck verriet die anstehende Segenshandlung zur Goldenen Hochzeit im Gottesdienst.
Priester Andreas Meder, der den Gottesdienst durchführte legte der Predigt das Bibelwort aus Matthäus 28, ein Teil des Verses 20 zugrunde, wo es heißt:
„Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
Zu Beginn seiner Predigt sagte der Priester: „Nichts ist selbstverständlich, Gott muss immer die Wege bereiten.“ Er brachte damit seine Freude zum Ausdruck, dass Gott die Wege für die Anwesenden frei gemacht und bereitet hatte.
Er freute sich, dass das vorgegebene Bibelwort so wunderbar auch zu einem Fest der Goldenen Hochzeit passe.
Impulse aus einem Jugendgottesdienst
Impulse aus einem Jugendgottesdienst, den Bezirksapostel Michael Ehrich im vergangenen Jahr gehalten hatte, führte er an. Dort wurde nach dem Liedvortrag „Nimm Jesus in dein Lebensschiff“ die Frage gestellt: Wen nimmst du in dein Lebensschiff?
Daran anknüpfend erläuterte er die Besatzung eines Schiffes und die jeweiligen Aufgaben.
Priester Dieter Meder wurde zur Co-Predigt aufgerufen.
Er sprach davon, dass Glauben und Segen eine wichtige Stärkung auf dem persönlichen Lebensweg sind. Er erläuterte das vorgelesene Bibelwort und die Situation aus der es entstanden ist.
Diakon Benjamin Emmerich wurde zu einer weiteren Co-Predigt gerufen.
Er stellte die Beständigkeit im Leben und im Glauben in den Mittelpunkt seiner Predigt.
Feier Heiligen Abendmahls und Segensspendung
Nach der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls spendete Priester Andreas Meder dem Goldenen Hochzeitspaar den Segen zu ihrem Ehejubiläum.
Er blickte bei seiner Ansprache in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Paul und Galina Kühn haben den Bund ihrer Ehe in einem Ort geschlossen, der zum jetzigen Wohnort zirka 9.500 km entfernt liegt. Priester Meder erinnerte an Schicksalsschläge, Unwägbarkeiten und auch Unsicherheiten im Leben der Beiden. Aber durch den starken Glauben und das Gottvertrauen konnten sie alle Situationen bewältigen und meistern. Er sprach auch von der Missionsarbeit von Pr. i. R. Paul Kühn. Er habe viele Wochen in seinem Leben damit verbracht, in der Ukraine als Übersetzer tätig zu sein.
Als spezielles Bibelwort für die Beiden hatte der Priester das Wort aus 1. Könige 17, Vers 16 mitgebracht:
„Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des HERRN, das er geredet hatte durch Elia.“
Er sprach davon, dass dieses Bibelwort für die Vergangenheit passend war. Es solle aber auch für die Gegenwart und die Zukunft Priorität haben, wünschte er.
Nach der Segensspendung wurde der Gottesdienst mit Gebet und Segen beendet.
Anschließend nutzten die Familie und die Glaubensgeschwister die Gelegenheit dem Jubelpaar ihre besten Wünsche zu übermitteln.
Der Gottesdienst wurde musikalisch durch Orgel, Klavier und Vorträge eines Chorensembles mitgestaltet.
Bericht und Fotos – Marita Münster