Am Sonntag, 19. November 2023, durfte sich die Gemeinde Fürth über den Gottesdienst von Bischof Marco Metzger, Kirchenbezirk Heilbronn/Nürnberg, freuen. Marco Metzger wurde von dem stellvertretenden Bezirksvorsteher für den Bezirk Nürnberg, Jürgen Braun, und einigen Vorstehern des Bezirks begleitet.
Zu Beginn des Gottesdienstes sang die Gemeinde aus dem neuapostolischen Gesangbuch gemeinsam: "Jesu, Seelenfreund der Deinen".
Als Grundlage für diesen Gottesdienst diente das Textwort aus Matthäus 13, die Verse 31 und 32:
"Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm
und auf seinen Acker säte. Das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle
Kräuter und wird ein Baum, dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen."
Der Liedvortrag des Chores lautete: "Du hast uns als Gemeinde in Deinen Dienst gestellt"
Jeder habe seine persönlichen Gaben von Gott bekommen und es sei ganz wunderbar, wenn diese alle zur Freude des Anderen eingesetzt würden, so auch im heutigen Gottesdienst. Das sei ein Reichtum in den Gemeinden, so der Bischof.
Das Senfkorn – Die Schöpfung
Jesu habe es wunderbar verstanden, durch Gleichnisse den Menschen Zugang zu göttlichen Weisheiten zu vermitteln.
Das Senfkorn ist ein winziger Samen, es hat circa die Größe von einem Millimeter. Und doch entwickelt sich aus diesem kleinen Samenkorn innerhalb eines Jahres eine mächtige Pflanze.
Es ist wunderbar, was der liebe Gott in die Schöpfung hineingelegt hat.
Was bedeutet das Gleichnis für die Menschen?
Es erwächst daraus die Erkenntnis, dass sich aus etwas ganz Kleinem etwas sehr Großes entwickeln kann. Jesus selbst stellte sich entgegen der gesellschaftlichen Erwartungshaltung zunächst als „einfacher Baum“ vor, woraus sein mächtiger Heils- und Erlösungsplan erwuchs. Auch die Kirche Christi bestand in ihren Anfängen aus einer kleinen Zahl bescheidener Menschen, woraus schließlich eine weltweite Bewegung entstand. Nicht zuletzt kann jeder Einzelne selbst durch sein Handeln, auch durch scheinbar „kleine Dinge“, eine Quelle des Segens für andere sein, wenn er sich vom Geist Gottes leiten lässt. Hier ist zurzeit noch der Glaube gefordert, dass aus kleinen Anfängen etwas Großes geschehen kann.
Zur weiteren Wortverkündigung wurden der Leiter der Gemeinde Nürnberg Ost, Hirte Philipp Prause und der stellvertretende Bezirksvorsteher Jürgen Braun gebeten.
Nach der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls sowie Gebet und Segen konnten sich alle Anwesenden vom Bischof und seiner Begleitung verabschieden.
Instrumentalensemble und Chor umrahmten den Gottesdienst mit eindrucksvollen und passenden Liedvorträgen.
Bericht: Birgit Stebut
Fotos: Jörg Stebut