Anlässlich des Gottesdienstes zum Gedenken der Entschlafenen besuchte Bischof Marco Metzger die Gemeinde Nürnberg-Mitte (Längenstraße). Zu diesem Gottesdienst war die Gemeinde Hersbruck eingeladen. Via Livestream wurde der GD in die Gemeinde Zirndorf übertragen.
Die Basis für diesen Gottesdienst bildete das Bibelwort:
„Fürchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle“ (Offenbarung 1, 17 – 18)
Freudig begrüßte Bischof Marco Metzger die Gemeinde und alle, die zum Gottesdienst online und per Telefon angeschlossen waren. Er dankte Chor und Orchester herzlich für ihren Vortrag.
Bitten und Fürbitten für Entschlafene
Ein kleiner Junge aus der Gemeinde brachte einen „Gebetskarton“ nach vorne und stellte ihn vor den Altar. Dieser Karton stammte vom Vortag aus der „Einstimmung auf diesen Gottesdienst für Entschlafene". Dabei konnten Glaubensgeschwister ihre persönlichen Bitten und Fürbitten für die Verstorbenen auf einen Zettel schreiben und in diesen Gebetskarton legen. Heute steht er symbolisch für alle Gebete vor dem Altar.
Der Bischof dachte an persönliche Verwandte, die in die Ewigkeit gezogen sind. Er sagte dazu: Wenn wir uns wiedersehen, setzen wir einfach da an, wo wir auseinandergehen mussten. Wir dürfen gern einen Liebesgruß nach oben geben.
Bezug zum Bibelwort
Bezugnehmend auf das Bibelwort erwähnte der Bischof, dass Johannes diese Offenbarung auf der Insel Patmos zu Zeiten der Christenverfolgung durch Jesus bekommen hat. Der Hinweis „Fürchte dich nicht“ gelte auch heute noch, auch für unsere Gemeinde. Egal, wie du gekommen bist, ob traurig oder mit Sorgen, fürchte dich nicht! Der Herr ist der Erste und der Letzte. Er war immer da, von Anbeginn an. Er wird auch in Zukunft bei uns sein.
Viele Menschen ziehen in die Ewigkeit
Durch Konflikte, Kriege wie in Israel oder in der Ukraine gingen viele Menschen in die Ewigkeit. Manchmal nimmt man das gar nicht mehr wahr. Wir wollen immer wieder für diese Menschen beten, sie sind unverschuldet in diesem Bereich. Vertrauen wir auch hier dem Herrn und erinnern uns, was Gott uns Gutes getan hat.
Weitere Wortverkündigungen erfolgten durch Priester Dieter Meder und Priester Marian Zietlow.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles gedachte die Gemeinde der Entschlafenen.
Gedenken der Entschlafenen
Bischof Metzger machte auf die vielen Gruppen von Verstorbenen aufmerksam, derer wir besonders gedenken wollen, die durch Kriege, Katastrophen, Unfälle, Krankheiten uvm. von uns gegangen sind.
Bischof Metzger sprach hierzu ein besonderes Gebet für all diese Entschlafenen. Das Orchester umrahmte diese feierlichen Augenblicke musikalisch.
Text: Edelgard Kawal
Fotos: Frank Thierfeld