Zum ersten Mal in seinem neuen Amt feierte der Bischof einen Gottesdienst in der Gemeinde Lauf. Auf den Gottesdienst am Mittwochabend, den 20. 09. 2023, freute sich die Gemeinde schon lange.
Seiner Predigt lag das Bibelwort aus Johannes 10, Vers 9 zugrunde:
„Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.“
Beziehung zu Gott
Bischof Metzger ging zu Beginn seiner Predigt auf den Liedvortrag des Chores ein, wo es hieß: „Wer steht dort und wartet…“ Er beleuchtete die Funktionen einer Tür und was einen Menschen dahinter erwarten könnte.
Er sprach davon: „Glauben bedeutet eine Beziehung einzugehen.“ Daraus resultierend kam der Rat, eine Beziehung zum himmlischen Vater aufzubauen.
Verschiedene Türen
Glauben kann auch ein Wagnis sein, sagte der Bischof. Er nahm das Beispiel aus dem Alltag:
„Wenn wir eine Tür öffnen, wissen wir nicht immer was uns dahinter erwartet.“
Die verschiedenen Türen wurden gekennzeichnet:
Die Tür des Gebetes - Wir klopfen an, stehen mit unseren Sorgen davor und hoffen auf Hilfe.
Die Tür des Glaubens – Jesus Christus als den guten Hirten erkennen! Die Gemeinschaft mit Jesu wahrnehmen und Seelenspeise aufnehmen.
Tür des Vertrauens – Jesus Christus, die eine Tür, führt auf die sichere Bahn
Priester Andreas Meder wurde zu einem weiteren Predigtbeitrag gerufen.
Er sprach von den verschiedenen Türen eines Hauses und den diversen Schlossarten. Er kennzeichnete Gott als die Sicherheitstür. Wichtig sei es den speziellen Schlüssel zum Öffnen zu besitzen, das sei die Verbindung. Er riet den Schlüssel nie zu verlegen, oder zu verlieren.
Bischof Metzger zitierte anschließend noch das Wort: „Barmherzigkeit ist eine Tür zu öffnen bevor Jemand angeklopft hat.“ Hier forderte er auf, achtsam zu sein und Situationen zu erkennen.
Nach der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlussgebet und Segen nahmen
die Gottesdienstbesucher noch gerne die Gelegenheit war sich vom Bischof, dem Bezirksvorsteher, dem stellvertretenden Bezirksvorsteher und dem Gemeindevorsteher zu verabschieden.
Bericht und Fotos – Corinna Menzel / Marita Münster