Am 10. September 2023 feierte Bezirksvorsteher Ralf W. Münster den Gottesdienst mit der Gemeinde Amberg.
Seiner Predigt legte er das Bibelwort aus Sprüche 24, Vers 16 zugrunde, wo es heißt:
„Denn ein Gerechter fällt siebenmal und steht wieder auf, aber die Frevler versinken im Unglück.“
Vor dem Gottesdienst stimmte schon das Orchester mit wohltuenden Vorträgen auf den Gottesdienst ein.
Mit dem Herrn fang alles an
Zu Beginn des Gottesdienstes trug der Gemischte Chor das Lied mit dem Textschwerpunkt „Mit dem Herrn fang alles an.“ Vor.
Auf diese, im Lied mehrfach wiederholte, Aussage ging der Bezirksvorsteher zu Beginn seiner Predigt ein. Er fragte nach der Notwendigkeit mit Gott alles anzufangen und betrachtete die Vorteile dieser Handlungsweise.
Wer ist ein Gerechter?
Bezugnehmend auf das vorgelesene Bibelwort stellte er die Frage: „Wer ist ein Gerechter?“
Im alten Bund galten die Befolgung und Einhaltung der mosaischen Gesetze sowie auch heute noch die 613 weiteren Gesetze im Judentum als Voraussetzung für die Gerechtigkeit, erläuterte er.
Doppelgebot der Liebe
„Durch Jesus und sein gegebenes Doppelgebot der Liebe trat eine gewaltige Änderung ein. Denn durch das Doppelgebot der Liebe wird eine Gerechtigkeit ermöglicht, die vor Gott Gültigkeit hat“, so der Bezirksvorsteher.
In welchen Situationen kann man fallen?
Waren die Möglichkeiten, die er anführte.
Was bedeutet Aufstehen?
Was ist ein Frevler und was ist ein Unglück?
Als Frevler könnte man einen ungläubigen Menschen bezeichnen, das Unglück heißt – Getrennt von Gott zu sein, so die Aussage.
Abschließend gab er den Rat, immer nach dem Fallen die neue Perspektive zu suchen und zu erkennen.
Nach einem weiteren Chorvortrag trat der Gemeindevorsteher Manuel Klette an den Altar zur Co-Predigt.
Er beleuchtete noch einmal die Situation des Fallens. Er gab den Rat, wenn Jemand die Hand reicht, sie zu erfassen und die Hilfe anzunehmen und mit Gott zu sprechen und ihn um Hilfe zu bitten.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls kam der zweite Höhepunkt des Gottesdienstes, die Segensspendung zum Hochzeitsjubiläum.
Diamantene Hochzeit
Der frühere Gemeindevorsteher Hirte i. R. Hans Rössle und seine Frau Renate kamen zur Ansprache und zur Segensspendung vor den Altar. Zuvor trug der Chor, zur Überraschung des Jubelpaares, noch deren Lieblingslied vor.
Auch auf diesen Liedtext ging der Bezirksvorsteher in seiner Ansprache ein. Er fragte: „Wie viele Bitten werdet ihr wohl in den gemeinsamen sechzig Jahren an unseren Gott gerichtet haben?“
Er gab den Beiden ein Bibelwort aus Psalm 84, die Verse 5 und 6 sowie 12 mit auf den weiteren Weg.
Dort heißt es:
„Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln! Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Ehre. Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.“
Der Bezirksvorsteher stellte den Beiden das Zeugnis aus, dass sie dies alles beherzigt haben in den vergangenen Jahren. Sie waren dankbar für die Wohltaten Gottes, haben sich Beide in vielfältiger Form eingebracht, sei es als Amtsträger und Vorsteher, oder auch als Unterstützerin und verständnisvolle Ehefrau.
Der Wert eines Diamanten
Die Betrachtung und Entstehung eines natürlichen Diamanten dienten zur Veranschaulichung der Wertigkeit und Wichtigkeit einer sechzigjährigen Ehe.
Nach der Segensspendung, dem Gebet und Schluss-Segen trug der Chor noch das Lied „Herr, den ich tief im Herzen trage…“ vor.
Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit überreichte der Gemeindevorsteher einen Blumenstrauß-
Anschließend hatten Verwandte und Glaubensgeschwister die Möglichkeit ihre Segenswünsche zu übermitteln und sich vom Bezirksvorsteher zu verabschieden.
Text und Fotos – Marita Münster