In Cham feierte der Bezirksvorsteher Ralf W. Münster am 27. 08. 2023 den Gottesdienst mit der Gemeinde und spendete einen Segen zur Silberhochzeit.
Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus Lukas 21, Vers 36:
„Wachet aber allezeit und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen,
was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn.“
Der Bezirksvorsteher ging zu Beginn seiner Predigt auf den Vortrag des Chores ein. In dem Liedvortrag hieß es „Führ‘ mich wie du es willst, ich übergeb‘ mich dir.“ Er sagte dazu, dass das Vertrauen auf Gott und seine Führung sehr wichtig sei, und versicherte, dass Gott nicht willkürlich handele.
Ermahnung zur Wachsamkeit
So lautet die Überschrift in dem Kapitel der Bibel woraus das vorgelesene Wort stammte.
Er skizzierte verschiedene Gefahren zum Beispiel die Gefahr der Selbstüberschätzung, oder die Gefahr der Gleichgültigkeit.
Gefahr erkannt – Gefahr gebannt
Wichtig sei es die Gefahren zu erkennen und wachsam zu bleiben, dann könne man sich auf den zweiten Aspekt des vorgelesenen Bibelwortes besinnen: „Betet, dass ihr stark werdet!“
„In allen Gefahrensituationen sind wir nicht alleine“, sagte er zu. Die Zusage von Jesu gelte fortwährend: „Ich bin bei euch…“
„Wachen bedeutet die Gefahr zu erkennen, Beten ist das Mittel um dagegen anzukämpfen und Stärke zu haben“, gab er den praktischen Rat mit auf den Weg.
Gemeinde-Vorsteher und stellvertretende Bezirks-Vorsteher Dirk Wigger
Zur Co-Predigt wurde der Gemeindevorsteher gerufen. Er sprach davon, dass man sich Gott zuwenden solle. „Die Müdigkeit kommt nicht am Anfang einer Wache, sondern eher zum Ende. Und das ist die Gefahr.“ sagte er. Ein Mittel gegen Müdigkeit sei es, miteinander im Gespräch zu bleiben, sowohl mit Gott, wie auch mit den Mitmenschen, gab er den Rat.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls leitete der Chor mit dem Wunschlied des Silberhochzeitspaares (Chorbuch Nr. 162 – Der Herr ist mein Licht…) die Segenshandlung ein.
Unter dem Gesichtspunkt des, für das Silberhochzeitspaar, mitgebrachten Bibelwortes aus Samuel 7, Vers 12:
„Da nahm Samuel einen Stein und stellte ihn auf zwischen Mizpa und Schen und nannte ihn »Eben-Eser« und sprach:
Bis hierher hat uns der HERR geholfen“
blickte der Bezirksvorsteher zurück, auf die vergangenen fünfundzwanzig Jahre der Eheleute, hielt in der Gegenwart inne und wagte einen Blick in die Zukunft. Er bestätigte, dass das Ehepaar schon so manchen "Eben Eser" gesetzt habe. Es seien Steine wie ein Mahnmal gewesen, immer mit der Aussage „Bis hierher hat der Herr geholfen“.
Er dankte den Beiden auch für die segensreiche Mitwirkung in der Gemeinde. Alexander Wallner dient als Priester in der Gemeinde, seine Frau Cornelia bringt sich ebenfalls vielfältig im Chor und Orchester und weiteren Aufgaben ein. Auch darauf ruhe ein Segen und Gott bereite immer wieder einen Weg für die Beiden.
Nach der Segensspendung für das Silberhochzeitspaar, dem Gebet und Schlusssegen konnten Verwandte, Freunde und Gemeindemitglieder dem Silberhochzeitspaar ihre Segenswünsche übermitteln.
Text und Fotos – Marita Münster