In der Gemeinde Nürnberg-Mitte (Längenstraße) feierten Glaubensgeschwister das Fest ihrer Silberhochzeit mit der ganzen Gemeinde, zahlreichen Freunden, Verwandten und Gästen. Der Sohn des Silberpaares las anlässlich dieses Festtages aus dem Hohelied der Liebe (1. Korinther 13, 1-8).
Hirte Harald Rösler begrüßte die Festgemeinde und brachte seine Freude zum Ausdruck, den Gottesdienst gemeinsam mit allen Anwesenden zu erleben. Die Grundlage für diesen Gottesdienst bildete das Bibelwort:
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft
des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2. Korinther 13, 13)
Wir feiern heute das Silberpaar und was Gott an ihnen getan hat, so Hirte Harald Rösler. Feiern und fröhlich sein liegt in diesem Fest begründet. Es ist Gott eine Freude, Gutes zu tun. Mit diesem Bewusstsein beginnen wir diesen Gottesdienst. 25 Jahre – wie schnell ist die Zeit vergangen. Es ist das Wesen der Liebe, sich treu zu bleiben. Das feiern wir heute mit dem Silberpaar gemeinsam und freuen uns, sie in der Gemeinde wahrzunehmen. Inzwischen ist bei ihnen etwas gewachsen, was den Silberstatus erreicht hat. Gott freut sich mit und erneuert heute den Segen mit ihnen.
Das oben genannte Bibelwort hören wir in jedem Gottesdienst am Ende als Schlusssegen. In diesem Segen liegt die Kraft Gottes, eine lebensübermittelnde Kraft. Damit möchte Gott seinen Sohn und den Heiligen Geist erfahrbar machen. Liebe, Gnade, Gemeinschaft – Gott ist dabei und mit uns. Darauf können wir uns verlassen. Manchmal haben wir keine gute Verbindung zum Herrn, doch in dem dreifachen Schlusssegen wird uns bewusst: Gott liebt uns, er ist da, und wir – Du und ich – gehören genau zu seiner Zielgruppe. Gott will Gemeinschaft mit uns haben, wir können jederzeit mit seiner Gegenwart rechnen.
Um einen weiteren Predigtbeitrag wurde Priester René Polzin gebeten.
Segen zur Silberhochzeit
Der Hirte bat das Silberpaar vor den Altar und nahm Bezug auf die Lesung aus dem „Hohelied der Liebe“. Hier hatte es ihm der 8. Vers besonders angetan: „Die Liebe höret nimmer auf“. Es sei wunderbar festzustellen, wenn zwei sich lieben – denn dann hat man Liebe von zwei Seiten. Wenn wir richtig lieben, dann merken wir, dass nichts mehr so ist, wie es war. Hier greift das Philosophenwort: „Alles wird veredelt, was der Liebe Glanz berührt“.
Ehen werden nicht geschlossen, sondern sind der Start in ein gemeinsames Leben. Liebe heißt: „Lass immer eine Brücke entstehen“. An dieser Brücke haben beide gemeinsam fest mitgebaut: mit Liebe, Verständnis und auch die Unvollkommenheit des anderen ertragen. Gott gab ihnen die feste Zusage: Ich bin mit euch, ich will euch Kraft und Einsicht geben. Verwurzelt und verankert in Christo Segen ist alles gut geworden. Der Segen wird ein spürbares Geschenk unseres Gottes sein, er macht uns reich, hält uns und weist uns die Zukunft. Abschließend spendete Hirte Harald Rösler dem Silberpaar den Segen zu ihrem 25-jährigen Ehejubiläum.
Der gemischte Chor, ein Sängerquartett und Klavierspiel umrahmten feierlich diesen Gottesdienst.
Dem Silberpaar herzliche Glück- und Segenswünsche!
Text: Edelgard Kawal
Fotos: Jasmin Zietlow