Am Sonntag, 14.07.2024 wurde in der Gemeinde Nürnberg-Mitte (Längenstraße) die kleine Charlotte Malea getauft. Die Gemeinde Hersbruck war zu diesem Gottesdienst eingeladen. Eine Chorgruppe – gebildet aus der Tauffamilie - begrüßte den Täufling und die Gemeinde mit dem bekannten Kinderlied: „Weißt du wie viel Sternlein stehen?“
Die Grundlage zu diesem Gottesdienst bildete das Bibelwort:
„Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen“ (Jakobus 4, 10)
Priester Christoph Sulmer hieß alle Anwesenden herzlich willkommen und nahm Bezug auf das vorgetragene Kinderlied. Die jungen Eltern standen mit der kleinen Charlotte während des Vortrags sichtlich gerührt hinten an der Tür. "Wir sind erfüllt von Gottes Ruhm, der alles in seinen Händen hält und auch dafür gesorgt hat, dass es die kleine Charlotte gibt", so der Priester.
Bedeutung der Taufe
Taufe bedeutet: Du bist wichtig, du bist etwas Besonderes - nicht nur für die Eltern - sondern auch für Gott. Bei der Taufe wird aus etwas Wichtigem etwas ganz Besonderes, so die Interpretation des Priesters.
Ein weiterer Predigtbeitrag folgte durch Priester Marian Zietlow.
Heilige Wassertaufe
Anlässlich der Taufe hatte sich Priester Sulmer bereits mit der Bedeutung der Namen beschäftigt. So führte er aus, dass Charlotte Malea ein ganz besonders schöner Name sei. Charlotte bedeutet: Die Tüchtige und Malea heißt: die Ruhige. Anlässlich der Taufe gab er den Eltern ein Wort mit aus Maleachi 3, 1. Satz aus 1. Vers:
„Siehe ich will meinen Engel senden, der vor mir her den Weg bereiten soll.“
Priester Sulmer wünschte Charlotte Malea, dass sie in ihrem Leben einen Engel an ihrer Seite haben möge, der sie auf ihrem Weg begleitet und spendete ihr den Segen zur Heiligen Wassertaufe.
Im Anschluss feierte die ganze Gemeinde das Heilige Abendmahl.
Als Überraschung setzte der Kinderchor mit einem Lied den Schlusspunkt, worüber sich die ganze Gemeinde freute und dies mit einem herzlichen Applaus belohnte.
Nach dem Gottesdienst konnten Glaubensgeschwister und Taufgäste bei Kaffee und Sekt noch eine Weile Gemeinschaft pflegen.
Text: Edelgard Kawal
Fotos: Diethard Grießhammer