Priester Gerfried Zottmann, Gemeindevorsteher der Kirchengemeinden Wilhermsdorf und Neustadt/Aisch besuchte am Sonntag, 12. November 2023 die Gemeinde Nürnberg-Mitte (Längenstraße) und spendete einem Kleinkind den Segen zur Heiligen Wassertaufe.
Die Gemeinde freute sich über die Taufe eines der jüngsten Gemeindemitglieder. Priester Gerfried Zottmann hieß die Taufeltern mit dem Täufling und allen Gästen, sowie die versammelte Gemeinde herzlich willkommen zu diesem besonderen Gottesdienst. Die Grundlage für die Predigt bildete das Bibelwort:
„Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm: Und wen dürstet, der komme; wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst“ (Offenbarung 22, 17).
Besondere Nähe Gottes
Durch die Heilige Wassertaufe dürfen wir die besondere Nähe Gottes erleben. Gott kennt jeden Einzelnen von uns. Alle unsere Sorgen und was uns belastet, dürfen wir am Altar Gottes ablegen.
Ein Stück Himmel
Wenn die Ewigkeit in unsere Gegenwart hineinleuchtet, erleben wir ein Stück Himmel. Als Gemeinde dürfen wir hier Heimat finden, ein Zuhause und uns bei Gott ausruhen. Er kennt die Ungerechtigkeit, er kennt dich von Ewigkeit an. Er weiß genau, wie es dir geht. Wir hören oft von der Liebe Gottes, seiner grenzenlosen und bedingungslosen Liebe: Du bist gewünscht, du bist geliebt. So geht es auch unserem Täufling: Er wird geliebt. Bei Gott werden wir in dieser Liebe sein, da ist nichts mehr Störendes.
Jesus spüren
Jesus spricht: Komm! Der Heilige Geist lässt uns im Gottesdienst die Gnade Gottes spüren. Durch ihn wird das Wort lebendig und lässt die Berührung empfinden. Die Frau am Jakobsbrunnen hat gespürt, dass Jesus da ist. Spürst du auch die Berührung, wenn Jesus dich anspricht? Wenn wir das lebendige Wort im Gottesdienst aufnehmen, werden wir zur Quelle, auch für uns selbst. Dann können wir auch den Nächsten lieben und ihm Hilfe sein. Der Mensch braucht Frieden und Zufriedenheit. Jesus Christus ist dabei der Helfer.
Taufhandlung
Zur Taufhandlung las Priester Zottmann den Eltern ein Bibelwort aus 1. Johannes, 4, 7 und 10 vor:
„Ihr Lieben, lasst uns einander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. Darin besteht die Liebe: Nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünden“.
Gott hat es möglich gemacht, dass heute Taufe stattfinden und Jesus die Erbsünde abwaschen kann. Die Eltern und die Gemeinde möchten sich dazu nach dem Willen Gottes ausrichten, dann können wir Helfer sein und der Kleine eine Heimat bei Gott haben.
Priester Zottmann spendete dem kleinen Jungen das Sakrament der Heiligen Wassertaufe und beglückwünschte die Eltern herzlich.
Instrumentalgruppe, Querflöte und Klavier gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit.
Freudig überreichten die Kinder der Gemeinde zum Schluss den Eltern des Täuflings ein selbst gebasteltes Geschenk.
Text: Edelgard Kawal
Fotos: Frank Thierfeld