Die neu gebildete Gemeindegruppe aus Zirndorf, Fürth und Nürnberg-Südwest kam zu ihrem ersten gemeinsamen Gottesdienst zusammen – ein Gottesdienst voller geistlicher Impulse, Sakramente und neuer Weggemeinschaft.
Nach der Neustrukturierung der Gemeindegruppen im Bezirk Nürnberg erlebten die neu zusammengestellten Gemeinden Zirndorf, Fürth und Nürnberg‑Südwest am Sonntag, 8. Februar, ihren ersten gemeinsamen Gottesdienst. Die Gemeinde in der Nürnberger Leopoldstraße diente dabei als Gastgeberin und war voll besetzt.
Apostel Arne Herrmann leitete den Gottesdienst und stellte das Bibelwort aus 1. Thessalonicher 5,21 in den Mittelpunkt:
„Prüft aber alles und das Gute behaltet.“
Geistliche Orientierung im Wandel
In der Betrachtung des Bibelwortes wurde deutlich, dass sich bereits die frühe Gemeinde in Thessaloniki mit vielen kulturellen und religiösen Einflüssen auseinandersetzen musste. Auch die heutige Glaubensgemeinschaft begegnet vielfältigen Stimmen und Eindrücken, die Orientierung erfordern. Für die Gottesdienstteilnehmenden wurde spürbar, wie wichtig es ist, den Blick auf das Wesentliche zu richten, sich vom Heiligen Geist leiten zu lassen und das Gute bewusst festzuhalten.
Bezirksvorsteher Priester Jürgen Kleinschrodt bestätigte diese Gedanken in seinem Mitdienen und betonte, wie wichtig geistliche Unterscheidungskraft für Christinnen und Christen heute ist.
Für die Gemeinde gab es so viele hilfreiche Anregungen für den persönlichen Glaubensalltag.
Sakramente, Segenshandlungen und Rückkehr in den Dienst
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls empfing der kleine Lion das Sakrament der Heiligen Versiegelung – ein bewegender Moment für die Familie und die Gemeinde. Die Versiegelung wurde zudem nach Ansbach übertragen, sodass auch dort Gemeinde mitfeiern konnte.
Nach der Sündenvergebung und der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls wurde Diakon Peter Karp aus der Gemeinde Fürth feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig konnte sich die Gemeinde über die Rückkehr von Diakon Dieter Beck (Nürnberg-Südwest) freuen, der nach einer Krankheitsphase seinen Dienst wieder aufnehmen kann.
Begegnung und Gemeinschaft bei Kaffee und Gesprächen
Im Anschluss an den Gottesdienst lud ein Kirchencafé zum Verweilen ein. Viele Gläubige aus den drei Gemeinden nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen und erste Verbindungen in der neuen Gemeindegruppe zu knüpfen. Die fröhlichen und offenen Begegnungen machten deutlich, dass hier eine Gemeinschaft zusammenwächst, die gemeinsam den Weg im Glauben gestalten möchte.