Was hat unseren Kirchenbezirk 2025 bewegt – und was erwartet uns 2026? Bezirksvorsteher Priester Jürgen Kleinschrodt spricht über bewegende Glaubenserlebnisse, neue Chancen durch die Neuordnung der Gemeindegruppen und das Jahresmotto: Fürchte Dich nicht, glaube nur!
Zum Jahresbeginn 2026 haben wir mit unserem Bezirksvorsteher gesprochen. Er blickt zurück auf bewegende Momente des vergangenen Jahres und gibt einen Ausblick auf das, was uns in den kommenden Monaten erwartet.
„Wer mich kennt, weiß: Ich bin ein Herzensmensch“, sagt Priester Jürgen Kleinschrodt. „Die schönsten Momente waren für mich die vielen offenen und herzlichen Begegnungen mit Geschwistern in den Gottesdiensten und Gesprächen. Besonders berührt hat mich, dass Glaube und Vertrauen spürbar sind – und dass Gott auch heute noch Wunder wirkt.“
Ein Beispiel: Eine Schwester berichtete von ihrer Heilung nach schwerer Krankheit. „Solche Erlebnisse stärken uns alle“, so der Bezirksvorsteher.
Ebenso wichtig: das vertrauensvolle Miteinander im Amtskreis. „Wir haben einen großartigen Kreis von Bezirksämtern, Vorstehern und ihren Stellvertretern – jede Diakonin, jeder Diakon und jedes priesterliche Amt eingeschlossen.“
Auch im neuen Jahr gibt es viel Vorfreude:
Musikliebhaber dürfen sich auf zwei große Konzerte freuen, gemeinsam mit dem Kirchenbezirk Schwäbisch Hall:
Im Herbst folgen zwei Abschlusskonzerte auf Apostelbereichsebene.
Für Senioren gibt es im August einen Gottesdienst mit anschließendem Beisammensein.
Jugend und Kinder haben ebenfalls spannende Projekte geplant. „Es wird für jede Altersgruppe Angebote geben – liebe Geschwister, greift zu und macht mit!“
Zu Beginn des Jahres gibt es eine Veränderung: die Neuordnung der Gemeindegruppen. „Diese Gruppen sind wichtig für die Planung der Besuche unseres Apostels und Bischofs“, erklärt Priester Kleinschrodt.
Die Gruppen Ansbach und Oberpfalz bleiben unverändert, Roth/Schwabach bleibt autark. Neu ist die Zusammensetzung der Gruppen Nürnberg und Fürth. „Damit können wir flexibler agieren und die Gruppengottesdienste abwechslungsreicher gestalten.“
„Wir sehen, dass der Gottesdienstbesuch abnimmt und sich die pastorale Situation verändert. In der neuen Konstellation sehen wir die besten Chancen für gemeinsame Aktivitäten und lebendige Gottesdienste.“
Sein Appell: „Bitte tragt diese Entscheidung mit und bewegt die Gedanken im Herzen: Bin ich bereit, mich auf Neues einzulassen?“
Manche Geschwister sind traurig über die Veränderungen. „Ich lade zum Gespräch ein! Bitte lasst keinen Groll im Herzen entstehen. Wichtig ist, dass die Hauptsache auch Hauptsache bleibt.“
„Das ist mir eines der wichtigsten Anliegen“, betont Priester Kleinschrodt. „Wie gelingt es uns, unsere Kinder und Jugendlichen in den Gemeinden anzuwurzeln? Dass sie präsent sind, wahrgenommen werden und ihren Platz haben.“
Dazu gehören Aufgaben, Begegnungen und die Einbindung der Eltern. „Was leben wir Erwachsenen unseren jungen Geschwistern vor? Das ist eine spannende Frage.“ju
Das Motto begleitet uns durch das Jahr: „Es wirkt nur, wenn wir es im Herzen aufnehmen und bewegen“, so der Bezirksvorsteher. „Aus unerschütterlichem Glauben möge großes Gottvertrauen entstehen, damit wir furchtlos unseren Weg gehen. Mut ist Angst, die gebetet hat.“
Sein Wunsch: „Viele persönliche Glaubenserlebnisse – ob klein oder groß – sollen uns stärken, damit wir mit Zuversicht unserem Glaubensziel entgegengehen.“
Fazit: 2026 hält für den Kirchenbezirk Nürnberg viele Chancen bereit: Begegnungen, Musik, Gemeinschaft und ein starkes Motto. „Mit Mut und Zuversicht schreiten wir unserem Glaubensziel entgegen!“