Ein Projektchor aus dem Apostelbereich Heilbronn/Nürnberg, mit 120 Sängerinnen und Sängern, bringt gemeinsam mit dem 60-köpfigen Sinfonieorchester das Konzertprogramm „Jesus Christus – Begleiter, Erlöser, Zukunft“ nach Coburg und Heilbronn.
Hinter diesem Projekt stecken viele Monate Vorbereitung, regionale Proben und jede Menge persönlicher Einsatz. Am 25. Juli kamen in der Kirche in Ansbach erstmals alle Mitwirkenden zur ersten Tuttiprobe zusammen.
Draußen war Hochsommer, drinnen wurde konzentriert gearbeitet. Trotz der hohen Temperaturen blieb die Stimmung entspannt und fokussiert. Nach zahlreichen regionalen Einzelproben konnten die Mitwirkenden das erste Mal den gemeinsamen Klang erleben.
Stimmen aus Projektchor und Orchester beschreiben diesen Moment so:
„Musik ist für mich unheimlich wichtig, sie führt Menschen auf so natürliche Weise zusammen. Die erste gemeinsame Probe war wieder ein unbeschreibliches Erlebnis. Die Freude auf die Proben nach der Sommerpause und vor allem auf die Konzerte im Oktober ist im gesamten Ensemble riesig.“
Genau diese Verbindung macht das Projekt aus. Menschen aus verschiedenen Regionen zwischen Heilbronn, Coburg und darüber hinaus, investieren ihre Freizeit, musizieren miteinander und bereiten zwei Konzerte vor.
Musikalischer Leiter Tobias Rahne beschreibt die besondere Atmosphäre:
„Das Wunderbare an diesem, und auch den vergangenen zwei Projekten war und ist, dass es nicht einmal einen Moment gab, an dem es ‚unruhig‘ wurde oder es einen ‚stressigen Moment‘ gab. Das Projekt und Miteinander zeichnen sich durch harmonische Gemeinschaft aus.“
Das Programm verbindet Musik aus mehreren Jahrhunderten.
Neben Werken von Bach, Mozart, Mendelssohn Bartholdy und Reger werden auch Beiträge von zeitgenössischen Komponisten wie Wilberg, Philander, Fruth, Ober, Deis, Gerisch und Hänger zu hören sein.
Der gemeinsame rote Faden ist „Jesus Christus als Begleiter, Erlöser und Zukunft“. Dadurch entsteht ein Programm, das Klassik und Moderne nicht trennt, sondern miteinander verbindet.
Tobias Rahne erklärt es so:
"Die jeweiligen Komponisten haben ihren Glauben in hörbare Musik verwandelt und sind somit Zeugen des Glaubens an Jesus Christus und sein Wirken. Somit verbindet die Epochen aus dieser Perspektive der Glaube an Jesus Christus.
Es ist beeindruckend zu sehen, wie man die verschiedensten musikalischen Werke aus verschiedenen Epochen in ein Programm zusammenstellen kann und es eine harmonische Abfolge der Musikwerke ergibt.Musik kennt halt keine Zeit und Raum, sondern nur die Emotionalität und das Berühren der Seele.“
Die Konzerte sind offen für alle Interessierten. Sie bieten Raum zum Zuhören, Nachdenken und Auftanken.
Tobias Rahne fasst diesen Gedanken zusammen:
„Gerade in der heutigen Zeit, der Unruhe in der Welt, der Unsicherheit und Spaltung in der Gesellschaft, kann Jesus Christus Orientierung und vereinende Kraft sein. Weiterhin bieten die Konzerte einfach 75 Minuten der Ruhe, des Innehaltens, der Harmonie und des Friedens abseits des Trubels des Alltags.“
Die Konzerttermine:
17. Oktober 2026, Coburg, Stadtkirche St. Moriz
18. Oktober 2026, Heilbronn-Pfühl, Neuapostolische Kirche, Pfühlstraße 6
Der Eintritt ist frei.
Fotos: Bernd Bartenbach / Jana Schreiter