Am Sonntag, dem 20.07.2027 empfingen die Eheleute Inge und Dieter Backmeroff den Segen zu ihrer Diamantenen Hochzeit. Der Gottesdienst wurde von Priester Andreas Stein durchgeführt, in Vertretung für den erkrankten Gemeindevorsteher Christian Schmidt.
Dem Gottesdienst zugrunde lag das Bibelwort aus Apostelgeschichte 9, Vers 31:
„So hatte nun die Gemeinde Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich auf und lebte in der Furcht des Herrn und mehrte sich unter dem Beistand des Heiligen Geistes.“
Der Chor erfreute die Zuhörer mit dem Liedvortrag: „Jesu Friede sei mit Allen“.
Während des Gottesdienstes hatte das Jubelpaar mit seinen Gästen in den vordersten Reihen der Kirche Platz genommen. Nach der Feier des Heiligen Abendmahls nahm Priester Stein vor dem Altar Platz und setzte sich zum Jubelpaar, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes gerne sitzen bleiben wollten. Die Handlung wurde vom Chorlied „Einen Freund hab ich gefunden, wie es keinen Bess´ren gibt“ eingeleitet.
Der Priester begann seine Ansprache mit der Aussage, dass wohl viel passiert ist in 60 Jahren Ehe. Wie oft hat Gott in dieser Zeit und in besonderen Situationen sicherlich eine Rolle gespielt. Wie oft hat Gott den richtigen Weg aufgezeigt.
Er verglich die 60 Jahre mit einem Diamanten. "Wie viele Diamanten sind in der Zeit gesammelt worden, wie viele Diamanten wurden verschenkt oder weitergegeben an die Familie und Mitmenschen", stellte er die Frage.
Zwei Bibelverse, welche der Gemeindevorsteher bereits vorgesehen hatte, sollen das Jubelpaar begleiten. Das Wort aus Hebräer 10, Verse 23 und 24 aus der "Hoffnung für Alle"– Bibel lautet:
„Haltet an dieser Hoffnung fest, zu der wir uns bekennen und lasst euch durch nichts davon abbringen, ihr könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält. Lasst uns aufeinander achten. Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen Gutes zu tun.“
Priester Stein bekräftigte das Bibelwort: Nehmt für euch in Anspruch: „Gott hält sein Wort und hört nicht auf, an dieser Hoffnung fest zu halten und weiterhin Gutes zu tun."
Die Gemeinde, die Familie und alle Gäste wünschten den Beiden weiterhin Gottes reichen Segen und alles erdenklich Gute.
Text und Fotos: I.M.