Am Samstag, den 31. Mai 2025, versammelten sich etwa 200 Hochzeitsgäste zur Mittagszeit in der festlich geschmückten Kirchengemeinde Nürnberg-Mitte (Längenstraße), um die kirchliche Trauung von Simon und Rebekka Sagemüller zu feiern.
Der gemischte Chor und der Jugendchor begleiteten die Braut und ihren Vater musikalisch zum Altar, wo der Bräutigam wartete. Blumenmädchen streuten Blüten auf den Weg.
Zu Beginn des Traugottesdienstes sprach Priester Harald Rösler ein Gebet und begrüßte das Brautpaar, deren Eltern und die Festgemeinde. Er wünschte allen Anwesenden einen berührenden Gottesdienst.
Das Bibelwort „dass Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen“ (Psalm 85, 11) bildete die Grundlage zu diesem Gottesdienst.
Die Ehe sei eine Bereicherung, ein emotionales Zusammenleben, sagte der Priester. Auch der Himmel feiere heute mit allen Lieben in der Ewigkeit.
Priester Harald Rösler zitierte das Bibelwort: „Güte und Treue begegnen einander, Gerechtigkeit und Friede küssen sich“. Er wünschte dem jungen Paar, dass Güte, Treue, Frieden und Gerechtigkeit in ihrem Heim und ihrer Beziehung vorhanden sein mögen. Liebe ist mit Treue verbunden, ohne dass Zwang erforderlich ist. Gerechtigkeit bedeutet, dass man im Einklang mit den Gesetzen lebt. Frieden wird erreicht, wenn man harmonisch miteinander lebt. Demzufolge sollten Ehepartner darauf achten, Friedensstifter zu sein, um inneren Frieden zu wahren. Ein Rat dazu lautet: „Wenn es den inneren Frieden kostet, ist es zu teuer.“
Es folgte eine ergänzende Wortverkündigung durch den Vorsteher der Gemeinde, Priester Andreas Meder.
Nach einem Orchesterstück sprachen die Eltern des Brautpaares Dankesworte und Fürbitten. Es folgte ein kurzer Moment der Stille.
Priester Harald Rösler erinnerte das Brautpaar daran, dass Gott sie führt und beschützt. Er gibt ihnen stets genug Licht für den nächsten Schritt und leitet sie.
Das Ziel einer Ehe besteht darin, dass die Partner sich gegenseitig unterstützen und fördern. Er rät ihnen, stets großzügig, geduldig und freundlich zu sein sowie die Liebe als Fundament ihrer Beziehung zu betrachten. Er überreichte den beiden eine gemeinsame Spardose als Sinnbild für ein gemeinsames Beziehungskonto. Es ist ratsam, mehr einzuzahlen als abzuheben. Ihre Ehe mögen sie mit positiven Gedanken, kontinuierlicher Weiterentwicklung und gegenseitigem Respekt gestalten.
Der Priester gab dem Brautpaar den Bibelvers mit auf den Weg: „Ich bin der Herr, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und sagt: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!“ (Jesaja 41, 13)
Nach dem Ringtausch des jungen Paares spendete Priester Harald Rösler den Segen zur Hochzeit. Anschließend beglückwünschte er sie mit den Worten: „Die Gemeinde wünscht euch, dass eure Ehe von Güte, Treue und Gerechtigkeit geprägt ist. Gott segne euch!“
Die kirchliche Trauung wurde feierlich von Chor, Orchester, Klavier, Orgel und Querflöte begleitet. Nach der Trauung wurden alle Gäste zu einem Empfang mit Sekt eingeladen.
Text: Edelgard Thierfeld
Fotos: Finn Schäfer