Am Sonntag, 5. Januar fand der erste Gottesdienst des Jahres 2025 statt. In der Gemeinde Nürnberg-Südwest wurde zudem der Segen zu einer Diamantenen Hochzeit gespendet.
Dem Gottesdienst, den der Gemeindevorsteher Evangelist Rainer Kleinschrodt leitete, lag das Wort aus Galater 6, 9+10 zugrunde:
„Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.“
Aus der Predigt seien hier zwei Kerngedanken erwähnt:
Der Vorsteher empfahl dem Nächsten Gutes zu tun und Freiräume für sich selbst zu schaffen. In dem Wort Treue stecke auch das Wort Reue, so der Evangelist. Es gelte Negatives zu verändern und immer wieder versöhnungsbereit zu sein.
Co-Predigten
Priester Ralf Beckmann wies darauf hin, dass eine Ernte erst nach der Aussaat erfolgen könne. Auch eine Familie sei eine solche Ernte. Es gelte, nicht mit der Aussaat nachzulassen, auch wenn ein Großteil noch nicht sofort sichtbar sei.
Priester Thomas Matthes wies auf die vielen guten Taten hin, die in 60 Jahren bei dem Diamant-Hochzeitspaar gewirkt wurden. Er erinnerte an das Lied „Kleine Tropfen Wasser“ (GB 235). Dort heißt es: „Kleine gute Taten, jedes liebe Wort, machen diese Erde dir zur Himmelspfort‘.“
Segen zur Diamantenen Hochzeit
Bevor Elfriede und Martin Grober den Segen zur Diamantenen Hochzeit erhielten, sang der Gemeindechor das Lied „Meinen Frieden gebe ich euch“.
Evangelist Rainer Kleinschrodt wies auf die Größe des göttlichen Friedens hin, der viel größer sei als der menschliche Frieden. Die Geschwister Grober waren über viele Stationen nach Nürnberg gelangt und hätten sich sofort in die Gemeinde eingebracht und in Franken ein neues Zuhause gefunden, sagte er zurückblickend. Hohes und Tiefes, Freud und Leid prägten ihr Leben. „In allen Situationen habt ihr immer auf Gott vertraut“, stellte ihnen der Vorsteher das Zeugnis aus.
Als besonderes Wort zur Diamantenen Hochzeit las er ein Bibelwort aus Psalm 23,6 vor: „Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.“
Nach Gottesdienstende hatten alle Gäste und Glaubensgeschwister die Möglichkeit ihre Segenswünsche zu übermitteln.
Text – Nils Kickert/Marita Münster
Fotos – Nils Kickert