Am Sonntag, den 22. September 2024, versammelten sich die Gemeinde Nürnberg-Mitte und zahlreiche Festgäste zum Gottesdienst.
Der Gemeindevorsteher, Hirte Harald Rösler feierte den Gottesdienst mit der Gemeinde. Edel Kawal und Frank Thierfeld empfingen den Segen zu ihrer Hochzeit.
Als Grundlage für die Predigt diente das Bibelwort:
„Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen“ (Josua 24,15)
Hirte Rösler stellte zu Beginn des Gottesdienstes das Thema „Dienen“ in den Mittelpunkt. Er zog die Parallele zur Entscheidung Gott zu dienen und die Notwendigkeit und Bedeutung des Dienens in einer Ehe. Beide Entscheidungen seien fortwährend.
Mit Blick auf die bevorstehende Trauung machte er deutlich, dass die Ehe ebenfalls eine Gelegenheit sei, Gottes Liebe und seinen Frieden der Umgebung zu zeigen.
Co-Predigt
In einem weiteren Predigtbeitrag zeigte Priester Dieter Meder auf, wie wichtig der Segen Gottes ist. Gott solle einen zentralen Platz in einer Ehe und im Alltag haben, empfahl er. Nach der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls trat das Hochzeitspaar vor den Altar um den Trausegen zu empfangen.
Trausegen
Eingeleitet durch einen emotionalen Solo-Gesang („Hallelujah“ mit angepasstem Text) begrüßte Hirte Rösler das Brautpaar am Altar. In seiner Ansprache hob er hervor, dass die Entscheidung zur Ehe eine besondere Form des Dienstes füreinander sei. Die in der Predigt vorangegangenen Gedanken über Verständnis, Vertrauen und den Frieden Christi seien nun auch besonders relevant für das Brautpaar, sagte er.
Für das Hochzeitspaar hatte er zwei Worte aus der Bibel gewählt:
Diese Worte unterstrichen den Geist der gegenseitigen Unterstützung und des Vertrauens, die für die Ehe von Bedeutung sind. Er ermutigte das Paar, ihre Liebe zueinander in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen und stets nach dem Frieden Christi zu streben. Anschließend spendete er den Trausegen.
Der Gottesdienst wurde mit Gebet und Segen beendet.
Danach hatten alle Anwesenden die Gelegenheit, dem Hochzeitspaar ihre Glück- und Segenswünsche entgegenzubringen. Beim anschließenden Sektempfang bot sich noch die Gelegenheit für gute Gespräche und ein fröhliches Beisammensein.
Text: Marian Zietlow
Bilder: Diethard Grießhammer