Am Sonntag, 18.08.2024 erlebte die Gemeinde Nürnberg-Mitte (Längenstraße) erneut einen Gottesdienst mit einer Taufhandlung. Der kleine Emil empfing das Sakrament der Heiligen Wassertaufe. Zu diesem Gottesdienst war auch die Gemeinde Hersbruck eingeladen.
Diesem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Apostelgeschichte 2, 42)zugrunde:
„Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet“
Hirte Harald Rösler begrüßte alle Gottesdienstteilnehmer herzlich und brachte seine Freunde zum Ausdruck, heute mit der Gemeinde den Gottesdienst und das Fest der Heiligen Taufe zu feiern. Taufe bewirke etwas Unglaubliches in der Seele, denn sie ist das erste Näheverhältnis mit Gott. Hierbei werde die Erbsünde abgewaschen, so der Hirte.
Er rief dazu auf, den Gottesdienst und die Taufhandlung so zu erleben, als wäre es die eigene Taufe. Er erwähnte unter anderem eine kürzlich gelesene Leseprobe zu einem Buch mit dem Titel: „Im Land der Hoffnung steht mein Zelt“. Dieser Titel treffe heute genau zu, denn mit der Taufe werde etwas gegeben, dass für die Zukunft bleibt.
Zu einem weiteren Predigtbeitrag wurde Pr. Andreas Meder gebeten.
Heilige Wassertaufe
Hirte Rösler begrüßte die kleine Tauffamilie vor dem Altar. Eltern könnten nichts Besseres tun, als ihre Kinder zu Gott zu bringen, sagte der Hirte. Gott gehe nun einen Schritt auf Emil zu und der Sündenfall werde durch Jesus überbrückt.
Durch die Taufe bekomme die Seele eine Heimat. Für die Eltern las er ein besonders Bibelwort vor: „1. Samuel 14, 6: „Vielleicht wird der Herr etwas für uns tun, denn es ist dem Herrn nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen“.
Er wünschte den Eltern, dass sie auch künftig mit viel Liebe weitergehen. Der Name „Emil“ bedeute „der Eifrige“, oder auch „der Nachahmer“, wusste er.
Auch der Täufling erhielt ein Bibelwort aus Jesaja: „Es soll mir eine Freude sein, ihnen Gutes tun, ich will sie in diesem Land einpflanzen von ganzem Herzen, von ganzer Seele“. Das bedeute Freude am Thron Gottes und in der Ewigkeit. "Was Gott einpflanzt, das pflegt er auch", sicherte er zu.
Hirte Rösler spendete den Segen zur Heiligen Wassertaufe und beglückwünschte die Eltern.
Der Gottesdienst wurde musikalisch begleitet durch Orgel, Klavier, Chor und Instrumentalchor.
Im Anschluss war die ganze Gemeinde zu einem Sektempfang im Foyer eingeladen.
Text: Edelgard Kawal
Fotos: Jasmin Leikam