Der Bezirksjugendgottesdienst am 10.03.24 fand in der Gemeinde Schwandorf statt.
Früh am Morgen machten sich schon die Jugendlichen aus dem großen Flächenbezirk auf den Weg, um den Jugendgottesdienst in der Gemeinde Schwandorf, gemeinsam mit der anwesenden Gemeinde, zu feiern.
Den Gottesdienst führte Priester Jürgen Zebrowski aus der Gemeinde Cham durch.
Der Predig lag das Bibelwort aus Lukas 15, Vers 18 zugrunde:
„Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir.“
Gleichnis des Verlorenen Sohnes
Bereits vor dem Gottesdienst las ein Jugendlicher das Gleichnis des verlorenen Sohnes vor.
Priester Zebrowski erläuterte ausführlich die in der Bibel notierte Begebenheit um den verlorenen Sohn. Er ging auf die Beweggründe des Sohnes ein. Er beleuchtete die Gedanken und Lebensziele des Sohnes und zog Parallelen zur heutigen Zeit. Als der Sohn ohne Mittel und reumütig zurückkehrte, nahm ihn der Vater mit offenen Armen wieder auf. Die zwiespältigen Gefühle des anderen Sohnes, der die ganze Zeit zu Hause gearbeitet und den Vater unterstützt hatte, wurden ebenfalls thematisiert.
Auch hier wurden wieder Parallelen zur heutigen Zeit und gerade auch zu der aktuellen Situation von Jugendlichen aufgezeigt.
Co-Predigten
Zu Co-Predigten wurden jugendliche Amtsträger aufgerufen. Diakon Benjamin Mayer machte den Anfang, weiter ging es mit der Co-Predigt von Diakon Matthias Kress und Diakon Julian Zeschko. Den Abschluss der Co-Predigten bildete der Beitrag von Diakon Jonas Hennig.
Sie alle vertieften die Gedanken der Predigt und des vorgelesenen Bibelwortes.
Mit der Feier des Heiligen Abendmahls, Segen und Gebet endete der Gottesdienst.
Die Gemeindemitglieder von Schwandorf genossen den jugendlichen Schwung in dem Gottesdienst und vor allem auch die musikalische Vielfalt des Chores.
Als Dankeschön hatten sie anschließend für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Es wurde gegrillt, Salate und Kuchen vorbereitet. Bei Speis und Trank konnte noch ein reger Gedankenaustausch stattfinden und Gemeinschaft gepflegt werden.
Text – Tanja Klette, Marita Münster
Fotos – Karl-Heinz Köper