Am letzten Sonntag im Februar besuchte Apostel Arne Herrmann, Leiter des Kirchenbezirks Heilbronn/Nürnberg, die Gemeinde Fürth. Zu diesem Gottesdienst waren auch die Kirchenmitglieder der Neuapostolischen Gemeinde Zirndorf eingeladen. Begleitet wurde der Apostel von dem stellvertretenden Bezirksvorsteher Jürgen Braun.
Als Grundlage für diesen Gottesdienst diente das Wort aus Lukas, Kapitel 6, Vers 36:
„Seid barmherzig wie auch Euer Vater barmherzig ist“.
Die Gemeinde sang gemeinsam das Lied aus dem Neuapostolischen Gesangbuch: „Eine Botschaft voll Erbarmen, hoch aus Gottes Heiligtum“.
Der Chor stimmte nach dem Eingangsgebet und dem Verlesen des Bibelworts die Gottesdienstteilnehmer mit dem schönen Chorlied: „Ich, der HERR von Erd´ und All“ auf den Gottesdienst ein.
Zu Beginn des Gottesdienstes hieß der Apostel alle herzlich willkommen.
Er wünschte allen Gottesdienstteilnehmern, dass sie die Nähe Jesu Christi erleben können, in Wort und Sakrament.
Der Apostel ging zunächst auf den Refrain des vorgetragenen Chorlieds ein, wo es heißt, „Ich bin hier Herr!“. Es sei schön, so der Apostel, wenn in einer Gemeinde jeder Einzelne „da sei“, das heißt bereit ist, sich mit den von Gott individuell verliehenen Gaben und Fähigkeiten in die Gemeindearbeit einzubringen.
Dieser Gottesdienst diente auch als Vorbereitung für den Gottesdienst für Entschlafene am 3. März 2024
Es sei unsere Glaubensüberzeugung, so der Apostel, dass Gottes Liebe und Erbarmen nicht am irdischen Grab endet, sondern dass seine Liebe hineinreicht in die jenseitigen Bereiche. Es sei der Gedanke und der Wunsch da, dass viele Menschen, die noch nicht die Stimme Gottes vernommen haben, sagen können: „Ich bin hier HERR“!
Durch unsere Gebete solle sich in der jenseitigen Welt etwas bewegen, es sollen die Herzen derer berührt werden die noch nicht zu Jesus Christus gefunden haben.
Der barmherzige Gott
Eingehend auf das Bibelwort aus dem 6. Kapitel des Lukasevangeliums sagte der Apostel, dass Gott ein Gott der Barmherzigkeit sei. Seine Barmherzigkeit entfalte sich an den Menschen in seiner Nachsichtigkeit, seinem Erbarmen und in seiner Geduld.
Auch die Menschen seien aufgerufen, barmherzig gegenüber ihrem Nächsten zu sein. Jesus Christus habe konkrete Beispiele dafür gegeben, beispielsweise im Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15) oder im Gleichnis vom umbarmherzigen Knecht („Schalksknecht“, Matthäus 18).
Zur weiteren Wortverkündigung wurde der stellvertretende Bezirksvorsteher Jürgen Braun gebeten.
Heiliges Abendmahl für Entschlafene
Ein besonderer Höhepunkt war, dass der Apostel in diesem Gottesdienst Heiliges Abendmahl für Entschlafene feierte. Er erinnerte an die vielen Gemeindemitglieder, die in der knapp einhundertjährigen Geschichte der Gemeinde das Gemeindeleben gestaltet und geprägt haben.
Text - Birgit Stebut
Fotos - Reinhold Bauer