Ein gemeinsames Gemeindefest bietet dazu die beste Gelegenheit
Seit einigen Monaten nimmt die Gemeinde Schwandorf häufig an den Wochengottesdiensten der Gemeinde Nürnberg-Südwest per Video-Live-Stream teil.
So sehen zwar die Gottesdienstbesucher der Gemeinde Schwandorf immer wieder die Gottesdienstteilnehmer der Gemeinde Nürnberg-Südwest, aber umgekehrt natürlich nicht.
Nun kam der Gedanke auf, ein gemeinsames Gemeindefest zu organisieren um diese Lücke zu schließen.
Gastgeber war die Gemeinde Schwandorf. Das große Kirchen-Grundstück ist natürlich auch bestens geeignet um verschiedene Aktivitäten anbieten zu können.
Am 23. September 2023 war es dann soweit, das Fest begann um 10.00 Uhr. Die beiden Gemeindevorsteher Evangelist Rainer Kleinschrodt und Priester Alexander Klette hießen die Angereisten und Einheimischen herzlich Willkommen.
Kultur
Nach einem gemeinsamen Gebet führte zunächst der Weg zur Kreuzbergkirche. Das ist eine Wallfahrtskirche, die gerade mal 500 Meter von der Neuapostolischen Kirche in Schwandorf entfernt liegt. Dort wurde, auch bedingt durch die gute ökumenische Zusammenarbeit, eine ausführliche und 1,5-stündige Führung angeboten. Nach einem herzlichen Dankeschön für die gute Führung erklang in der Wallfahrtskirche noch das Lied „Alles Leben strömt aus dir“ gesungen von den vereinigten Chören Schwandorf und Nürnberg-Südwest.
Leibliches Wohl
Danach ging es wieder zurück zum Kirchengarten, so bereits der verführerische Grillduft die Wanderer erwartete.
Gegenseitige Vorstellung
Nachdem der Hunger gestillt war, stellten die beiden Vorsteher ihre Gemeinden vor. Dazu gab es auch etliche Fragen. Weitere Liedvorträge klangen über das weitläufige Areal, aber auch die Gespräche und der Austausch kamen nicht zu kurz.
Abschied
Nachdem sich alle Beteiligten noch am reichlichen Kuchenbuffet und Kaffee bedient hatten, hieß es schon wieder Abschied nehmen. Das Fest endete um 16.00 Uhr.
Einig waren sich alle Beteiligten, dass dies nicht das letzte gemeinsame Treffen gewesen sein sollte.
Text – Alexander Klette
Fotos – Karl-Heinz Köper