Vorsteher-Tag im Bezirk Nürnberg am 25.06.2023
Die Bitte, in dem Chorvortrag vor dem Gottesdienst: „Jesus erfülle mein Herze mit Freude…“ erfüllte sich schon im Gottesdienst und dauerte den ganzen Tag an.
Rund 70 Personen, Vorsteher, aktiv und in Ruhe, sowie deren Vertreter, mit ihren Partnerinnen und Kindern, reisten zum gemeinsamen Gottesdienst in der Gemeinde Nürnberg-Ost an. Durch die Größe des Flächenbezirkes hatten dadurch einige Vorsteher dann bereits schon an die 100 Kilometer zurückgelegt.
Den Gottesdienst, mit der Gemeinde Nürnberg-Ost gemeinsam, führte der Bezirksvorsteher Ralf W. Münster durch.
Er verwendete für die Predigt das Bibelwort aus Johannes 12, Vers 26 wo es heißt:
„Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein.
Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.“
Der Chor, verstärkt durch viele Vorsteher und ihre Frauen, geleitet von Heike Kleinschrodt, stimmte mit dem Liedvortrag „Gott ist die Liebe“ auf den Gottesdienst ein.
Impuls aus dem Chorvortrag
Der Bezirksvorsteher nahm einen Impuls aus diesem Chorvortrag auf. „Aufgabe für uns Alle ist es ,die Liebe zu verkörpern“, sagte er dazu. In der Veranschaulichung des vorgelesenen Bibelwortes erläuterte er “Diener sind alle, die Jesus als Vorbild haben und ihm nachfolgen.“ In der Betrachtung was Dienen ist und wie sich Liebe auswirkt, führte er Gott und Jesus als die herausragenden Beispiele an. Er bat darum, dass sich alle mit ihren Gaben einbringen mögen, aber nicht nur zum äußeren Zeichen, sondern aus der inneren Überzeugung. „Nachfolge ist nicht „Touch and go“, Nachfolge ist von Beständigkeit geprägt, sagte er.
Der Bezirksvorsteher freute sich, dass es in 2023 nun wieder möglich war, einen Vorsteher-Tag zu organisieren. Pandemiebedingt fand der letzte Vorsteher-Tag in 2019 statt. Da inzwischen der Bezirk Nürnberg um weitere Gemeinden gewachsen ist, bat er nun den Vorsteher der Gemeinde Bad Windsheim, Priester Bernhard Zeschko, um einen Predigtbeitrag.
Zur Co-Predigt bereitete ein Vortrag von Violine und Klavier den Weg.
Priester Zeschko analysierte den Begriff Nachfolge. Er gab dazu den Rat: „Blickkontakt halten und wenig Abstand aufkommen lassen, dann ist die Nachfolge am effektivsten und am einfachsten.“
Zur weiteren Co-Predigt wurde der stellvertretende Bezirksvorsteher Jürgen Kleinschrodt gerufen.
Er nahm den Begriff der göttlichen Liebe noch mal auf und sagte: Die Liebe ist nicht in Tropfenform gespendet worden, sie ist ausgegossen worden und soll gemäß eines Chorliedtextes „Herz und Leben durchfluten“.
Kinder kamen herzu
Zu den Klängen des Klavieres mit dem Lied „Einen gold‘nen Wanderstab“ kamen auch die Kinder, die zuvor im Kinderunterricht mit ihren Lehrkräften waren, zu der Gemeinde. Der Bezirksvorsteher hieß auch sie alle herzlich Willkommen in der Gemeinde.
Heiliges Abendmahl
Zur Einstimmung auf die Feier des gemeinsamen Heiligen Abendmahls trugen Klavier und Sopran-Solo „Sei, o Vater sei mir gnädig…“ vor.
Mit Gebet und Segen endete der Gottesdienst. Zum Abschluss sang der große Chor unter dem Dirigat vom Bezirksvorsteher noch das allseits bekannte Chorlied „Der Herr ist mein Licht…“.
Der weitere Tagesablauf
Der Vorsteher der Gemeinde Nürnberg-Ost gab dann Informationen zum weiteren Verlauf des Tages.
Zunächst gab es im Foyer der Kirche Kaffee und Kuchen. Hilfsbereite Hände hatten hier alles auf das Beste vorbereitet. Anschließend begaben sich die Vorsteher mit ihren Familien in ein altehrwürdiges Gasthaus im Stadtinneren um sich gemeinsam den lukullischen Köstlichkeiten zu widmen.
Danach startete die, schon bereits zuvor, angekündigte Stadtrallye. Hierzu hatten der Gemeindevorsteher und seine Ehefrau ein vortreffliches System ausgearbeitet. Es bildeten sich zufällig zusammen gestellte Gruppen, die die Nürnberger Altstadt erkundeten. Unterwegs gab es immer wieder auf dem mobile Phone jeder Gruppe „Anweisungen“ und Fragen, die beantwortet werden sollten. Nur wenn die Antwort richtig war und die Anweisungen befolgt wurden, ging es zum nächsten interessanten Punkt. Es war zwar bei dem strahlenden Sonnenschein ein schweißtreibendes Unterfangen, machte aber allen Beteiligten riesigen Spaß. Nach der beendeten Rallye konnten sich alle Teilnehmer an erfrischenden Eiskugeln laben. Wer sich nicht mit dem Rallye-Geschehen anfreunden konnte, blieb im Gasthaus bei Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen.
Ein rundum gelungener Vorsteher-Tag ging am frühen Abend zu Ende. Ein besonderer Dank geht aus diesem Kreis an alle fleißigen Helferinnen und Helfer und alle Organisatorinnen und Organisatoren.
Text – Marita Münster
Fotos – Marita Münster und Andere