Am Mittwochabend, 14. Juni 2023, besuchte Apostel Arne Herrmann, die Gemeinde Fürth. Ebenfalls anwesend waren die Glaubensgeschwister aus der Gemeinde Zirndorf.
Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Wort aus Johannes 10, Vers 4:
„Wenn er alle seine Schafe hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme.“
Zum Eingang sang die Gemeinde das Lied: „Blicke nur auf Jesum.“
Zunächst wurde von einer jungen Glaubensschwester eine Bibellesung aus Johannes 10, Verse 1 – 6 vorgetragen.
Der Apostel hieß alle Anwesenden und alle über die Medien mit der Gemeinde Verbundenen zu diesem Bibelkunde-Gottesdienst auf das Herzlichste willkommen. Er ergänzte die Bibellesung „… und sie verstanden ihn nicht.“
Der Herr Jesus wurde häufig nicht verstanden, führte der Apostel aus, sprach aber davon, dass wir an diesem Abend ein tröstliches Bibelwort haben. Es ist ein wunderschönes Bild, das Jesus da gezeigt hat, wenn er von den Schafen und dem guten Hirten sprach, der immer für seine Schafe da ist.
Die Schafe kennen die Stimme des Hirten genau. Einem Fremden würden sie nicht folgen.
Verschiedene Schafherden wurden damals von den Hirten nachts in ein Gehege gebracht, das umzäunt war und von Türhütern bewacht wurde. Am nächsten Tag kamen die Hirten und haben ihre Schafe gerufen. Sie gingen zu „ihren“ Hirten, da ihnen die Stimme vertraut war.
Dieses Bild nutzte Jesus, um uns etwas damit zu sagen.
Er ist der gute Hirte – wir dürfen uns als seine Herde bezeichnen. Er ist der gute Hirte, der sich um uns kümmern möchte, der uns liebt, der uns kennt. Er möchte für uns sorgen, so wie im Chorlied zu Beginn des Gottesdienstes angeklungen, “… der Heiland sorgt für Dich“.
Der Apostel sagte, dass wir das niemals vergessen sollen – der Heiland ist da. Er weiß genau, was der Einzelne braucht. Auch wenn wir in Bedrängnissen sind, mögen wir nicht vergessen:
Dies erfahren wir insbesondere im Gottesdienst. Es ist ein wohltuender Ruf, wenn uns der Hirte ruft und wir sollen uns immer angesprochen fühlen.
Zur weiteren Wortverkündung wurde der Bezirksvorsteher des Bezirks Nürnberg, Ralf-Werner Münster, an den Altar gerufen.
Er sagte, dass wir das Bild von dem Hirten und den Schafen schon vielfach vorgestellt bekommen haben. Und doch hat es immer wieder einen ganz besonderen Charakter, eine ganz besondere Richtung. So wie der Apostel heute Abend diesen Ruf in den Mittelpunkt gestellt hat. Diesen Ruf als Erwählung, dass wir in der Gemeinde sind, wo wir stehen und wo wir zugehörig sind und auch einmal die Komfortzone zu verlassen.
Den Bezirksvorsteher bewegte auch der Gedanke, dass die Schafe keinen Weg genommen haben, den sie sich selbst ausgedacht haben. Sie haben dem Hirten Folge geleistet und den Weg genommen, den er bestimmt hat. Und das ist der springende Punkt. Wir sollen unseren Weg so gehen, den unser großer Gott gemeinsam mit Dir und mit mir gehen möchte. Er kennt den Weg, er kennt das Ziel und er weiß, wie man da am besten hinkommt. Er holt sie aus der Umzäunung heraus, er kennt sie – sie kennen ihn und folgen seiner Stimme und suchen nicht ihren eigenen Weg.
Wir sollen uns auch einmal überprüfen und nachdenken: „Wohin geht denn der Weg, den ich beschreiten soll?“ In der Heiligen Schrift gibt es dazu die Antwort mit dem Wort: „Was er Euch sagt, das tut“.
Nach der Wortverkündung folgte die Sündenvergebung und die Feier des heiligen Abendmahls.
Nach dem Gebet und Schlusssegen konnten sich alle Anwesenden vom Apostel, den ihn begleitenden Bezirksvorsteher Ralf-Werner Münster und dem stellvertretenden Bezirksvorsteher Jürgen Kleinschrodt noch persönlich verabschieden.
Der gemischte Chor umrahmte den Gottesdienst mit eindrucksvoll vorgetragenen Liedern.
Bericht und Fotos: Birgit Stebut